Lebensschutz

Abtreibung: Die neue Unterdrückung der Afroamerikaner

Der ehemalige amerikanische Football-Profi, Benjamin Watson, zeigt mit dem Film "Divided Hearts of America" das Dilemma von Abtreibungen. Die Nichte von Martin Luther King beklagt, dass afroamerikanische Kinder besonders häufig abgetrieben werden.
Alveda King
Foto: DT/ screenshot | Für Alveda King, eine Nichte von Martin Luther King, hat Abtreibung mit der Sklaverei eins gemeinsam: „Wenn man jemand nicht als Menschen anerkennt, kann man mit ihm machen, was man will.“

Der ehemalige Football-Profi Benjamin Watson hat einen Dokumentarfilm über die Abtreibung produziert. Watson führt mehr als dreißig Interviews mit Politikern, Menschenrechtsaktivisten und Ärzten, um „die Wahrheit über Abtreibung herauszufinden.“ Denn „nichts spaltet die Nation so sehr wie die Frage der Abtreibung“.

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Paradoxie der Abtreibung: bei der Tötung einer Schwangeren geht das Strafgesetzbuch von zwei Tötungsdelikten aus

Überwiegen die Interviewten, die sich gegen die Abtreibung aussprechen, so kommen auch prominente Politiker zu Wort – zwei Senatoren für New York –, die aus dem XIV. Zusatzartikel zur US-Verfassung ableiten, dass erst die Geburt Personenrechte begründe. Dagegen hält aber Katrina Jackson, Senatorin für Louisiana, bei der Tötung einer Schwangeren gehe das Strafgesetzbuch nicht von einem, sondern von zwei Tötungsdelikten aus.

Der Film “Divided Hearts of America“ stellt indes die afroamerikanische Bevölkerung in den Mittelpunkt. Laut Alveda King, einer Nichte von Martin Luther King, in den Vereinigten Staaten hat es die Abtreibung immer auf afroamerikanische Babys abgesehen.

In den Mainstreammedien wird der Film ignoriert

In christlichen US-Medien wurde der Film besprochen. Die Mainstreammedien hingegen ignorieren einen Film, der prominente Persönlichkeiten über eine in der Öffentlichkeit streitige Frage zu Wort kommen lässt.  DT/ jg

Wie die amerikanische Lebensschutzbewegung sich aktuell verändert, lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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