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3.900 Teilnehmer bei Münchner Marsch fürs Leben

Die Münchner Lebensschutzdemo wächst kräftig. Gegendemonstranten versuchten mit Sitzblockaden, den Marsch aufzuhalten.
3.900 Personen Demonstranten bei  "Marsch fürs Leben“ München
Foto: Angelika Warmuth (dpa) | Rund 3.900 Personen kamen am vergangenen Samstag laut Polizeibericht zum "Marsch fürs Leben" in München.

Zur Münchener Lebensschutzdemonstration „Marsch fürs Leben“ kamen am vergangenen Samstag laut Polizeibericht rund 3.900 Personen. Zuvor hatte der Veranstalter, der Verein „Stimme der Stillen“, von 3.500 Teilnehmern gesprochen. Für den Marsch, der dieses Jahr zum dritten Mal stattfand, bedeutet dies nach 600 Teilnehmern im ersten und 2.000 im zweiten Jahr ein deutliches Wachstum. 

Kardinal Marx sendet Grußwort

Die Veranstaltung begann am Samstagmittag mit leichter Verspätung zunächst mit einer Kundgebung auf dem Königsplatz. Neben den Grußworten internationaler Lebensschutzorganisationen hatte erstmalig auch der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, die Teilnehmer grüßen lassen und ihnen sein Gebet zugesichert. Anschließend sprachen der Geschäftsführer der Schwangerenberatung 1000plus-Profemina, Kristijan Aufiero, und Matt Britton, Leiter der Rechtsabteilung von „40 days for life“, einer international aktiven Lebensschutzorganisation, die Gebetswachen vor Abtreibungskliniken organisiert.

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Der Marsch selbst konnte anschließend bei windigem, aber sonnigem Wetter wie geplant durchgeführt werden. Die Polizei, die mit rund 300 Mann im Einsatz war, sicherte einen weitgehend störungsfreien Ablauf. Gegendemonstranten versuchten die Marschroute auf Höhe der Schellingstraße zu blockieren, der Demonstrationszug konnte der Sitzblockade jedoch über die Bürgersteige ausweichen. Gegen 15.30 Uhr endete die Kundgebung mit dem Singen der Bayernhymne. Organisatorin Silja Fichtner, Vorsitzende der „Stimme der Stillen“, sprach im Anschluss von einem tollen „Zeichen für den Lebensschutz“. DT/jra

Was die Redner den Teilnehmern mit auf den Marsch gaben, lesen Sie im ganzen Bericht über den Münchner Marsch fürs Leben in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

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