Wie lässt sich eine gerechte, zukunftsfähige Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung gestalten? Vor sechs Jahren veröffentlichte Papst Franziskus seine wegweisende Enzyklika „Fratelli tutti“. Das Rundschreiben über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft widmet sich im Kern „der spezifischen Sorge um Menschen, die sich aufgrund struktureller Einschränkungen nicht entfalten können“ (FT 137). Die sozialethische Sprengkraft der „Geschwisterlichkeit“ bildet hier den roten Faden. Doch was bedeutet das konkret in einer von vielen Krisen geschüttelten Welt?
Geschwister, nicht Nachbarn!
Warum das Erbe des heiligen Franziskus ein Wegweiser für die Realpolitik heute ist – Teil 8.
