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Wir warten auf den Heiland

Advent ist eine Zeit des Wartens auf das Christkind. Die Rätsel dieses Kalenders begleiten dich auf dem Weg zur Krippe.
Adventskalender
Foto: Sally-Jo Durney | Mit dem Adventskalender fällt das Warten leicht. Eine Vorlage zum ausmalen ist unter dem Text verlinkt!

Magst du Rätselaufgaben? Dieser Rätselkalender begleitet dich ab dem Ersten Advent bis zum Heiligen Abend! Der QR-Code unter diesem Text führt dich zu den Lösungen. Dort findest du die täglichen Rätsel auch zum Ausdrucken: Du kannst die 24 Felder ausschneiden und auf Kärtchen kleben. Dann darfst du jeden Tag eine Karte lesen, um herauszufinden, welcher Begleiter sich hier vorstellt. Am Ende jeder Karte steht (in Klammern) noch ein Hinweis zur Lösung des Rätsels.

1. „Warum ausgerechnet wir eingeladen wurden? Vielleicht, weil alle anderen um diese Zeit noch schliefen. Wir dagegen müssen wach bleiben und aufpassen, dass nichts Böses passiert. Außerdem haben vor allem wir Armen dafür gebetet, dass Gott seinen Heiland sendet. Nur wer wachsam ist, bekommt das mit.“ (Lk 2,8 und 21,34)

2. „Wenn fromme Menschen nicht wissen, was sie tun sollen, und wie es weiter geht, dann sendet der Herr uns. Als das Christkind geboren wurde, hatten wir alle Hände voll zu tun: erst haben wir die Eltern vorbereitet, dann die Geburtstagsgäste eingeladen und schließlich die heilige Familie in Sicherheit gebracht.“ (Lk 2,1)

3. „Ich kann mir gar nicht vorstellen, was wir ohne unseren Hirten tun würden! Wahrscheinlich wären wir schon lange verloren gegangen auf der Suche nach gutem Weideland. Aber der Hirte passt auf und beschützt uns vor wilden Tieren. Wenn die Menschen auch so einen Hirten hätten, könnten sie in Frieden leben.“ (Joh 10)

4. „Als mein Vater hörte, dass ich getauft war, sperrte er mich in meinem Turmzimmer ein, bis ich mich vom Glauben abgewandt hätte. Aber weil ich mich für Jesus entschied, ließ er mich zum Tode verurteilen. Auf meinem letzten Weg verfing sich ein Kirschzweig in meinem Gewand. Der blühte auf, als ich starb.“ (Tagesheilige)

5. „Was für eine seltsame Nacht: so viele Menschen in meinem Stall! Erst kam dieses Paar an, und als ich gefressen hatte, legten sie ein kleines Bündel in meinen Futtertrog; darin war ein winziges Menschlein eingewickelt. Das zappelte und gluckste vergnügt, als ich es mit meinem Atem wärmte.“ (Jes 1,3)

6. „Wie die heilige Barbara habe auch ich vor 1 700 Jahren in Kleinasien (Türkei) gelebt, wo ich für den Glauben an Christus gefoltert, aber nicht getötet wurde. Mein ganzes Vermögen habe ich unter die Armen verteilt und konnte mit Gottes Hilfe viele Wunder wirken. Vor allem Seeleute und Kinder verehren mich.“ (Tagesheiliger)

7. „Ohne mich hätten Maria und Josef bestimmt nicht den steinigen Weg von Nazareth nach Betlehem geschafft. Auch wenn ich manchmal recht störrisch sein kann, so war mir doch Maria eine liebe und leichte Last. Wie stolz ich war, als ich erkannte, dass ich mit ihr zusammen den Heiland tragen durfte!“ (Jes 1,3)

8. „Wie dumm war es von mir, das Wort eines Engels infrage zu stellen! Neun Monate hatte ich kein Wort mehr hervorgebracht, bis mir Elisabeth den kleinen Johannes geboren hat. Als er groß war, verkündete er die Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden, um dem Messias den Weg zu bereite.“ (Lk 3,2-4; vgl. Lk 1)

9. „Seit Adam und Eva von den Früchten des verbotenen Baumes gegessen haben, sind alle Menschen vom Makel der Erbsünde gezeichnet. Doch ein neuer Adam hat sie von der Schuld erlöst. Damit er in meinem Leib Mensch werden konnte, hat mich Gott schon vor meiner Geburt von der Erbsünde bewahrt.“ (Hochfest; sonst am 8.12.)

10. „Im Auftrag des Allerhöchsten habe ich Zacharias die Geburt seines Sohnes Johannes angekündigt, der dem Messias den Weg bereiten sollte. Und dann habe ich Maria gebeten, die Mutter des Messias zu sein und den Sohn Gottes auf die Welt zu bringen. Deshalb nennt man mich den Engel des Herrn.“ (Lk 1,19 und 1,26)

11. „Wie enttäuscht und niedergeschlagen ich war, als ich entdeckte, dass Maria ein Kind erwartete, obwohl ich nicht der Vater sein konnte. Doch da erschien mir der Engel im Traum und erklärte, dass das Kind vom Heiligen Geist sei: der Retter, den der Prophet Jesaja angekündigt hatte. Und ich sollte ihn beschützen.“ (Mt 1,18-24)

12. „Als ich sah, wie die großen Planeten sich verbanden, zog ich von Afrika nach Babylon, um die Sterndeuter zu befragen, was die Verbindung zu bedeuten hat. Denn ein König muss wissen, was auf sein Volk zukommt. Als Geschenk brachte ich heilsame Myrrhe mit.“ (Buchstaben 5-1-3-22-8-17)

13. „Im 3. Jahrhundert ließ der Kaiser die Christen verfolgen. Viele wären in ihren Verstecken verhungert, wenn ich ihnen nicht nachts heimlich Essen gebracht hätte. Um etwas sehen zu können, band ich mir Kerzen an die Stirne; so hatte ich die Hände zum Tragen frei. Man nennt mich die Leuchtende.“ (Tagesheilige)

14.  „Der Nachthimmel strahlte so hell, dass das Volk mich den Lichtkönig nannte. Dass Jupiter und Saturn sich verbinden, ist bestimmt ein Zeichen. Also brach ich aus Europa ins Morgenland auf, wo Gelehrte die Gestirne lesen. Mein Geschenk war das königliche Gold.“ (Buchstaben 12-13-14-6-7-10-24-3)

15. „Als die Leute mich fragten, durch welche Taten sie ihre Umkehr zeigen sollten, sagte ich, sie sollen Kleidung und Nahrung teilen. Und den Zöllnern und Soldaten sagte ich, sie sollen sich mit ihrem Verdienst begnügen und niemand schikanieren. Denn schon bald kommt der Messias, der sie mit Feuer taufen wird.“ (Lk 3,10-18)

16. „Geboren wird im Land des Saturn, also im Westen, der Sohn des höchsten Gottes (Jupiter). Also zogen wir nach Jerusalem, um den König dort zu befragen. Doch Herodes wunderte sich und schickte uns nach Betlehem. Dort brachte ich dem Gotteskind Weihrauch dar.“ (Buchstaben 3-15-14-23-22-21-27-25)

17. „Der Herr hat mich geschaffen als Anfang seines Weges, vor seinen Werken in der Urzeit; in frühester Zeit wurde ich gebildet; am Anfang, beim Ursprung der Erde war ich als geliebtes Kind bei ihm. Ich war seine Freude Tag für Tag und spielte vor ihm allezeit; und meine Freude war es, bei den Menschen zu sein.“ (Spr 8, 12.22.30)

18. „Ihr sagt zu mir Meister und … und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der … und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.“ (Joh 13,13)

19. „Aus dem Baumstumpf … wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen … bringt Frucht. Der Geist des Herrn ruht auf ihm.“ „An jenem Tag wird es der Spross aus der … sein, der dasteht als Feldzeichen für die Völker; die Nationen werden nach ihm fragen und sein Friede wird herrlich sein.“ (Jes 10,1.11)

20. „Deine Herrschaft gebe ich in seine Hand und er wird zum Vater für die Einwohner Jerusalems und für das Haus Juda. Ich werde ihm den … des Hauses David auf die Schulter legen. Er wird öffnen und niemand ist da, der schließt; er wird schließen und niemand ist da, der öffnet.“ (Jes 22,22)

21. „Ihr tut gut daran, das Wort der Propheten wie ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der Tag anbricht und der …  aufgeht in eurem Herzen.“ (2 Petr 1,19) „Ich, Jesus, bin die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende … ! Der Geist und die Braut aber sagen: Komm! Wer hört, der rufe: Komm!“ (Offb 22,16)

22. „Ich war schon im sechsten Monat schwanger, als mich meine Cousine besuchte. Als sie mich begrüßte, da hüpfte das Kind in meinem Bauch. Und sofort verstand ich, worüber sich mein kleiner Johannes so freute: Auch Maria erwartete einen Sohn. Gesegnet ist die Frucht ihres Leibes!“ (Lk 1,39-44)

23. „Da nahmen sie Palmzweige und riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, der … von Israel! Jesus fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, – wie es in der Schrift heißt: Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein … kommt; er sitzt auf dem Fohlen einer Eselin.“ (Joh 12,13-15)

24. Der Engel sagte zu Joseph: „Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten (Jesaja) gesagt hat: Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und sie werden ihm den Namen … geben, das heißt übersetzt: Gott mit uns.“ (Mt 1,22; vgl. Jes 7,14)

 

Hier drunter kannst du dir den Adentskalender zum Ausschneiden herunterladen. Ein Ausmalbild ist auch dabei!

Download: Tagespost-Adventskalender

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