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Zwei Filme zeigen das Drama der Abtreibung

Zwei Filme ein Thema. Eine Abtreibung ist immer ein Drama mit tödlicher Folge. Der Blick auf zwei Filme zeigt es.
UNPLANNED (Szenenbild)
Foto: via www.imago-images.de (www.imago-images.de) | Szenenbild aus dem Film "UNPLANNED": Abby Johnson erlebt als Mitarbeiterin von „Planned Parenthood“, wie sich ein ungeborenes Kind gegen den unweigerlichen Tod wehrt.

Filme zu produzieren, die das Thema „Abtreibung“ zum Inhalt haben, scheint im Jahr 2020 beliebt zu sein. Es erschienen gleich zwei, die sich dem Stoff von unterschiedlichen Seiten aus annähern.  „Unplanned“ zeigt den Wandel einer ehemaligen Leiterin einer „Planned Parenthood“-Abtreibungsklinik zu einer entschiedenen Abtreibungsgegnerin.

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Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, die Abby Johnson in ihrem Buch, dass 2011 herauskam, beschreibt.

Immer ein Drama

Der Film „Niemals selten manchmal immer“ handelt von einer 17-jährigen, die schwanger ist und die Entscheidung zu treffen hat, ob sie das Kind behalten möchte oder nicht. Die Protagonistin ist mit ihrer Entscheidung auf sich allein gestellt und „niemals selten manchmal immer“ möchte ihre Reise zeigen und die Hindernisse, die sie zu überwinden hat. Dabei gibt der Film auch die innere Welt, die zwiespältigen Gefühle und die Kämpfe der 17-jährigen wider. Was die beiden unterschiedlichen Filme verbindet: Dass es sich bei der Abtreibungsproblematik immer um ein Drama handelt. DT/esu

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Vorabmeldung Abtreibungsgegner Planned Parenthood

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