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Stephan von Ungarn: Begründer der ungarischen Kirche

Der König und Nationalheilige, Stephan von Ungarn, lebte die christlichen Ideale vor.
Statue von Stephan I. von Ungarn
Foto: Filip Maljković / Wikimedia (CC-BY-SA 2.0) | Statue von Stephan I. von Ungarn auf der Fischerbastei in Budapest.

Sein Gedenktag ist der 16. August. Der König und Nationalheilige, Stephan von Ungarn (969-1038), war von großer Bedeutung für die Kirche des Landes. Bei einer Führung durch den Sankt-Stephansaal des Königspalastes in Ungarns Hauptstadt Budapest heißt es: „Er führte das Königtum ein, begründete die ungarische Kirche und lebte das christliche Leben vor.“ Die Basilika bewahrt die wichtigste Reliquie auf, die unverweste rechte Hand Stephans.

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Vom Abt gekrönt

Der heilige Stephan gründete auch die Fundamente der ungarischen Kirche, indem er landesweit Diözesen ins Leben rief. Dörfer mussten Kirchen bauen und sich dafür finanziell zusammentun.

Man weiß nicht, wie Stephan genau aussah, aber fest steht, dass er 995 Gisela von Bayern heiratete, die Schwester des deutschen Kaisers Heinrich II. Zum König von Ungarn gekrönt hat ihn wohl im Jahr 1000 der mutmaßlich aus Prag gekommene Abt Astrik. Aufrührerische Stammesfürsten versuchten weiterhin heidnische Kulte zu verteidigen. Das Christentum setzte sich durch. Höhepunkte bei den Festlichkeiten in Budapest sind noch heute die Prozession mit dem Reliquiar der heiligen Rechten und das Feuerwerk am Abend. DT/ari

Lesen Sie in der kommenden Tagespost einen ausführlichen Bericht über König Stephan von Ungarn.

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Vorabmeldung Diözese Heinrich II. Äbtissinen und Äbte

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