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Lebensschutz in den Medien: NDR-Reportage über "1000plus"

Es fällt auf, dass der Einsatz für das Lebensrecht in den Medien nicht immer ganz fair behandelt wird.

Man habe sich "in hohem Maße darum bemüht, die Positionen der sogenannten "Lebensschützer" abzubilden", teilt der NDR auf Nachfrage der "Tagespost" mit.

Herabwürdigendes Sprachspiel: der "sogenannte Lebensschützer"

Diese Diktion ist nicht untypisch: Aktivisten der Lebensrechtsbewegung kommen medial fast nur als "sogenannte Lebensschützer" vor, ein Sprachspiel, das ihr eigentliches Anliegen zu diskreditieren versucht. Vermittelt wird: Sie, die "Lebensschützer", sagen zwar "Lebensschutz", meinen aber etwas ganz anderes – sie sind daher keine "echten", sondern nur "sogenannte" Lebensschützer. Der NDR macht da keine Ausnahme.

NDR-Reportage über "1000plus" methodisch fragwürdig

"1000plus" steht im Zentrum einer Reportage, die zeigt, dass es bereits bei der Recherche zum Thema Lebensschutz methodische Fragwürdigkeiten gibt. Um für einen Film über "Abtreibungsgegner" Fakten zu sammeln, hat sich die NDR-Journalistin Kristina Weitkamp gegenüber der Beratungseinrichtung "1000plus" als Schwangere in Not ausgegeben, um das "umstrittene" System zu "testen".

Aus Kristina wird "Christina"

Als "verzweifelte" junge Frau namens "Christina" hatte die Journalistin im November zunächst per Online-Formular mit der Beratung Kontakt aufgenommen. Im Laufe des Dezember wird dieser in einem längeren E-Mail-Wechsel vertieft. Der Austausch zeigt eine sensible und seitens "1000plus" eng an den Wünschen und Vorstellung "Christinas" orientierte Annäherung, die in einer veröffentlichten ausführlichen Dokumentation ("Der NDR-Beratungsfall") nachvollzogen werden kann.

DT (jobo)

Wie "Christina" im "1000plus"-Beratungszentrum Heidelberg schließlich enttarnt wurde und was nach einer NDR-Presseanfrage geschah, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der "Tagespost" vom 31. Januar 2019.

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