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„Kunst hat in Österreich einen höheren Stellenwert als in Deutschland“

Im Interview mit der Tagespost spricht der Kinderchor-Experte Johannes Mertl über den Alltag der Chöre während der Corona-Pandemie. Und der Katholik erklärt, warum geistliche Lieder guttun.
Windsbacher Knabenchor
Foto: Matthias Merz (dpa) | Sänger des Windsbacher Knabenchors singen bei einer Aufführung.

Der Kinderchor-Experte Johannes Mertl weiß, wovon er spricht: der 48-jährige Katholik ist der Chorleiter der Kinder- und Jugendchöre der Wiener Staatsoper. Mit ihnen studiert er die Kinderauftritte der großen Opern wie „Carmen“ oder „La Bohème“ ein. Abseits der Staatsoper singen die Chöre zum Beispiel bei Konzerten mit den Wiener Philharmonikern oder geben ihr Können im Stephansdom zum Besten.

Vom Wandel der Chorpädagogik

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Auch geistliche Literatur kommt in dem religions- und ethniengemischten, mulikulturellen Chor nicht zu kurz. „Ich denke, die geistlichen Lieder tun mir und auch den Kindern gut“, erklärt Mertl, der eine Zeit lang Kapellmeister der berühmten Wiener Sängerknaben war. 

Im Interview mit der Tagespost spricht der erfahrene Chorleiter und Dirigent von dem Wandel der Chorpädagogik in den letzten 30 Jahren. „Heute geht man mit den Kinderstimmen viel professioneller um“, meint er. Mertl erzählt von den Chorleiter-Legenden aus seiner eigenen Ausbildungszeit und vergleicht ihre Methoden mit den heutigen. Darüber hinaus gibt er Einblicke in den Alltag der Chöre während der Corona-PandemieDT/esu

Das ausführliche Interview lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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