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Gegen die Entzauberung der Welt

Von Elbenknochen und Balrogpeitschen. Warum J. R. R. Tolkien auch 50 Jahre nach seinem Tod noch lesenswert ist. 
J.R.R. Tolkien
Foto: John Wyatt (Klett-Cotta) | Der Fantasy-Autor John Ronald Reuel Tolkien ist der Schöpfer eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts.

Nur wenige wissen, wofür die Initialen J. R. R. stehen, aber den Namen Tolkien kennt so gut wie jeder. Der englische Schriftsteller und Philologe John Ronald Reuel Tolkien, Schöpfer eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts, verließ diese Welt vor 50 Jahren, am 2. September 1973. Begraben liegt er in Oxford, in einem gemeinsamen Grab mit seiner Frau Edith. Auf dem Grabstein finden sich neben den Namen des Ehepaars auch die ihrer ‚Pendants‘ aus dem von ihm geschaffenen Fantasiereich: Beren und Luthien. 

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Breite Fangruppe

„Der Herr der Ringe“ war aber nicht nur ein enormer kommerzieller Erfolg, sondern schaffte auch etwas, was heute den wenigsten Medien gelingt: Die verschiedensten Milieus als Fangruppe zu vereinen, von den Hippies der 70er über die konservativen Akademiker bis zur heutigen Cosplay-Szene. Nicht zuletzt unter diesem Aspekt ist Werk im besten Sinne des Wortes ‚katholisch‘.

Tolkiens katholischer Glaube mag einigen Lesern ein Dorn im Auge sein, vernachlässigen lässt er sich nicht. Dabei schrieb der Autor mitnichten einen Katechismus in Erzählform. Seine Lust war die des Märchenerzählers. Aber auch und gerade als solcher weiß er um die Schöpfung sowie um die Wahrheit des Dramas von Sündenfall und Erlösung. Diese Themen beherrschen sein Werk, wie sie auch die christliche Theologie beherrschen. Das eine ist von dem anderen nicht zu trennen. DT/smo

Den kompletten Bericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

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Meldung John Ronald Reuel Tolkien Katechismus

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