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Sizilianische Träume in Rostock  

Die Sehnsucht nach Freiheit erfüllt sich erst durch Mut.
Charlie Hübner als Rostocker Syrakus-Spaziergänger ist sehenswert.
Foto: IMAGO (www.imago-images.de) | Charlie Hübner als Rostocker Syrakus-Spaziergänger ist sehenswert.

Einmal von Rostock nach Syrakus reisen und wieder zurück – davon träumt jedenfalls Paul Gompitz (Charly Hübner). Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des deutschen Romantikers Johann Gottfried Seume (1763-1810) wandeln, der von 1801-1802 zu Fuß von Sachsen bis Sizilien wanderte und seine Erfahrungen in einem Reisetagebuch niederschrieb. Es gibt da nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982, und Paul lebt in der damaligen DDR, mit streng bewachten Grenzen. Alle Versuche, auf offiziellen Wegen eine Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine im Westen? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise?

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