Der 6. Juni 1944: Mit der Landung in der Normandie beginnt eine der größten Militäroperationen der Geschichte. Das Kino hat den „D-Day“ immer wieder in spektakulären Bildern nachgestellt, von Gerd Oswalds und Darryl F. Zanucks „Der längste Tag“ (1962) bis zu Steven Spielbergs „Der Soldat James Ryan“ (1998). In „Pressure“ geht Anthony Maras einen anderen Weg: Sein Film endet beinahe dort, wo die anderen beginnen. Er erzählt vielmehr von den 72 Stunden vor der Landung aus der Sicht eines schottischen Meteorologen, dessen Wettervorhersage über das Leben Zehntausender Soldaten entscheiden konnte.
Ein unkender Wetterfrosch
Anthony Maras erzählt in „Pressure“ nicht von den Kämpfen an den Stränden der Normandie, sondern von den 72 Stunden davor. Fast wäre der D-Day ins Wasser gefallen.
