Ob in der Hauptstadt Berlin oder in den Städten Niedersachsens: Die VOLT-Partei zeigt bei den anstehenden Wahlen wieder Gesicht. In ihrer programmatischen Aufstellung wie in ihrem Corporate Design wirkt sie wie der politische Reißbrettentwurf aus der Kreativabteilung einer Werbeagentur. Kein Wunder: Alle drei Gründer, Damian Boeselager, Colombe Cahen-Salvador und Andrea Venzon, kamen 2017 aus dem Bereich Consulting und Strategieberatung. Das durchgängig professionelle Auftreten mit Playbook und Community-Management riecht förmlich nach McKinsey. Die charakteristisch violette Farbe des inzwischen nicht mehr ganz frischen Politik-Start-ups ist wie das technische Magenta der Telekom bewusst gewählt.
Partei vom Reißbrett
Trotz Gründer mit katholischem Hintergrund ist VOLT radikal progressiv.
