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Menschen-Bilder

Als Kinder sahen wir Burgen in Ruinen und Seeschlachten im Bachlauf. Heute passt die ganze Welt auf einen Bildschirm. Über eine Menschheit, die das Staunen verlernt.
Sequoia National Park in den USA
Foto: Imago | Ja, man kann in den winzigen Dingen verborgene Größe bestaunen! Und als wir klein waren, kam uns der Wald, in dem wir spielten, nicht wie ein riesenhafter Dschungel vor?

Wer die großen Dinge verstehen will, ist gut damit beraten, sich die Worte anzuschauen, welche sie bezeichnen. Auch ist dies ein guter Anfangspunkt für die Frage danach, was der Mensch sei. Das deutsche Wort „Mensch“ ist Nachfahre eines althochdeutschen Wortes für Mann, welches wiederum aus einer indogermanischen Wurzel herrührt und also ein schlichter Eigenname ist – zugegeben, nicht besonders ertragreich. Gehaltvoller waren immerhin die Römer: Der lateinische „homo“ teilt sich dieselbe Wurzel mit „Humus“: Der lateinische Mensch sei also dadurch gekennzeichnet, dass er auf der Erde lebe – im Gegensatz zu den Göttern, die im Himmel leben.

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