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Zum 94. Geburtstag: Neuer Film über Benedikt XVI. erschienen

Der neue Dokumentarfilm "Benedikt XVI., Papst emeritus" folgt den verschiedenen Stationen des Lebens des emeritierten Papstes. Er überzeugt durch teils unbekannte Bilder und sehr viele Stimmen, die die Persönlichkeit Joseph Ratzingers zum Ausdruck bringen.
Neuer Film über Benedikt XVI.
Foto: Goya Producciones | Als Vermächtnis des emeritierten Papstes benennt Georg Gängswein vor allem sein Buch "Jesus von Nazareth". Andere Interviewten sprechen von der Verteidigung von Glaube und Vernunft gegen die Diktatur des Relativismus.

Pünktlich zum 94. Geburtstag Joseph Ratzingers / Benedikts XVI. ist gerade eben ein neuer Dokumentarfilm mit dem Titel „Benedikt XVI., Papst emeritus“ auf Spanisch und Englisch erschienen. 

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Besonderer Fokus auf Missbrauchsaufarbeitung und Amtszeit als Papst

Der Film folgt den verschiedenen Stationen des Lebens des emeritierten Papstes, wobei auf seine Mitarbeit am Zweiten Vatikanischen Konzil sowie auf seine Zeit als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre mit den Auseinandersetzungen um die sogenannte Befreiungstheologie und den sexuellen Missbrauch sowie mit der Redaktion des Katechismus der Katholischen Kirche und selbstverständlich als Papst besondere Akzente gelegt werden.

„Benedikt XVI., Papst emeritus“ bietet teils unbekannte Bilder, vor allem aber sehr viele Stimmen, die eigentlich den roten Erzählfaden ausmachen, und die Persönlichkeit des emeritierten Papstes zum Ausdruck bringen. Besonderes Gewicht hat dabei Erzbischof Georg Gänswein, der ausführlich zu Wort kommt – auch zu der Frage nach dem Rücktritt Benedikts. Ja, er selbst habe damals versucht, ihn zu stimmen. Aber die Antwort des Papstes sei deutlich: Er habe sehr viel darüber nachgedacht und gebetet. Die Entscheidung sei getroffen.

Mehrere Kardinäle kommen zu Wort

Der Film wird von „Goya Producciones“ verantwortet, die zuletzt „Fatima. Das letzte Geheimnis“ produziert hatte. Zu Wort kommen mehrere KardinäleGerhard Ludwig Müller, Julián Herranz, Antonio María Rouco  –, Historiker und Theologieprofessoren, aber auch Publizisten – der ehemalige Leiter des RAI-Telegiornale Aldo Maria Valli, der Chefredakteur des Osservatore Romano Andrea Monda und die Soziologin Gabriele Kuby.

Als Vermächtnis des emeritierten Papstes benennt Georg Gängswein vor allem sein Buch „Jesus von Nazareth“. Andere Interviewten sprechen von der Verteidigung von Glaube und Vernunft gegen die Diktatur des Relativismus. Ob Benedikt XVI. irgendwann als Kirchenvater anerkannt wird, bleibt auch als Frage stehen. Eine besondere Zusammenfassung des Lebens Joseph Ratzingers bietet indes José Manuel Kardinal Estepa, der mit ihm an der Redaktion des Weltkatechismus arbeitete: „Er war von Gott erfüllt, ja er ließ sich regelrecht von Gott entführen“.

„Benedikt XVI., Papst emeritus“. Regie: Andrés Garrigó, Spanien 2021, 54 Minuten. Auf Spanisch oder Englisch auf www.estrenosdecinedigital.com.

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