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Reformbewegung „Wir sind Kirche“ drängt auf Frauendiakonat

Die deutschen Bischöfe sollen bei Papst Franziskus auf eine Sondergenehmigung drängen, um das Frauendiakonat einführen zu können. Dieser Schritte soll unabhängig vom synodalen Prozess erfolgen.
"Wir sind Kirche" will Sondergenehmigung für Frauendiakonat
Foto: David-Wolfgang Ebener (dpa) | Den Beschluss zum Erwirken des Frauendiakonats fasste die Reformbewegung "Wir sind Kirche" zum Abschluss ihrer Bundesversammlung in Neustadt an der Weinstraße.

Die Vereinigung „Wir sind Kirche“ fordert die deutschen Bischöfe auf, bei Papst Franziskus eine Sondergenehmigung zur Einführung des Frauendiakonats zu erwirken. Diesen Beschluss fasste die Reformbewegung zum Abschluss ihrer Bundesversammlung in Neustadt an der Weinstraße. Der Schritt könne und solle bereits unabhängig vom derzeit geplanten synodalen Prozess erfolgen, auf Grundlage der Beschlüsse der Gemeinsamen Synode der deutschen Bistümer, der sogenannten „Würzburger Synode“.

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"Synodaler Weg" und Amazonas-Synode als "Wendemarken" der Krise

Zudem kritisieren die Reformer, „die in der deutschen Bischofskonferenz wie auch im Vatikan immer noch vorhandenen Widerstände gegen grundlegende Reformen in der kirchlichen Machtstruktur gefährden die so dringend erforderlichen Erneuerungsprozesse in der weltweiten Kirchenkrise“.

Den von den deutschen Bischöfen zusammen mit dem „Zentralkomitee der Katholiken“ (ZdK) beschlossenen „Synodalen Weg“ und die derzeit in Rom stattfindende Amazonas-Synode bezeichnet „Wir sind Kirche“ als „Wendemarken“ in der weltweiten Kirchenkrise.

"Wir sind Kirche" reklamiert Themen des synodalen Prozesses als eigenen Erfolg

Der „Synodale Weg“ soll sich in vier Arbeitsgruppen mit den Themenblöcken „Macht, Partizipation, Gewaltenteilung“, der kirchlichen Sexualmoral, der priesterlichen Lebensform sowie Frauen in kirchlichen Ämtern befassen. „Wir sind Kirche“ nennt es einen Erfolg des „jahrzehntelangen Engagements“, dass diese Themen festgelegt worden seien.

DT/mlu

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