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Papst Franziskus hält verheiratete Priester für keine angemessene Lösung

Der emeritierte Erzbischof von Caracas, Kardinal Jorge Urosa Savino, rät davon ab, weiter über den Zölibat und die Frauenweihe zu diskutieren.
Kardinal Jorge Urosa Savino
Foto: Carlos Lezama (Agentur Andina) | Der emeritierte Erzbischof von Caracas, Kardinal Jorge Urosa Savino, hält die Diskussion um verheiratete Priester nach dem Apostolischen Schreiben des Papstes für beendet.

Der emeritierte Erzbischof von Caracas, Kardinal Jorge Urosa Savino, hat hervorgehoben, dass die Öffnung des Weiheamtes für verheiratete Männer wegen der geistlichen und theologischen Bedeutung des Zölibats und wegen der praktischen Schwierigkeiten, die mit der Öffnung des Weiheamtes für verheiratete Männer verbunden wären, weltkirchlich umstritten ist.

"Der Papst hat den Vorschlag der Synode nicht aufgegriffen und damit ist die Diskussion beendet"
 Kardinal Jorge Urosa Savino, emeritierte Erzbischof von Caracas

Angesprochen auf das nachsynodale Apostolische Schreiben des Papstes erklärte er gegenüber dieser Zeitung, Papst Franziskus habe die Weihe verheirateter Männer nicht als angemessene Lösung für die komplexe seelsorgliche Lage in Amazonien in Betracht gezogen. Es gebe andere Möglichkeiten, und der Papst benennt sie in seinem Schreiben: Das Gebet für Priesterberufungen, eine intensive Berufungspastoral und die Entsendung weiterer Diözesanpriester aus Amazonien und anderen Gegenden der Welt zu den notleidenden Gemeinden.

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Wörtlich erklärte Urosa: "Es geht beim zölibatären Priester um die größere Identifikation und Gleichförmigkeit mit Christus. Der Papst hat den Vorschlag der Synode nicht aufgegriffen und damit ist die Diskussion beendet. Oder soll der Vorschlag und die Antwort des Papstes etwa spielerisch abgetan werden?  Wollen wir aus der Ungewissheit und Unsicherheit und der einschlägigen Debatte einen Dauerzustand machen?"

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