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Papst Franziskus eröffnet Weltfamilientreffen

Unter dem Titel „Die Liebe in der Familie: Berufung und Weg zu Heiligkeit“ beginnt in Rom das Weltfamilientreffen. An den drei Tagen bis Samstag werden Redner aus aller Welt auftreten.
Wöchentliche Generalaudienz des Papstes
Foto: Grzegorz Galazka (Mondadori Portfolio via ZUMA) | Papst Franziskus bekommt während seiner wöchentlichen Generalaudienz im Damasus-Hof einen Blumenstrauß überreicht. Archivbild aus dem Jahr 2021.

Am Mittwochabend eröffnet Papst Franziskus das X. Weltfamilientreffen in Rom unter dem Titel „Die Liebe in der Familie: Berufung und Weg zu Heiligkeit“. Das internationale Treffen beginnt mit einem Familienfest in der Aula Paul VI. Mehrere Paare und Einzelpersonen aus verschiedenen Ländern werden während des Familienfests Zeugnis geben, darunter auch Francesco Beltrame Quattrocchi, Enkel des seligen Ehepaars Beltrame Quattrocchi. Anders als in den vergangenen Jahren reisen dieses Jahr aus jedem teilnehmenden Land nur kleine Delegationen nach Rom. Parallel soll das Weltfamilientreffen nach dem Wunsch des Papstes in jeder Diözese der Welt gefeiert werden und so Impulse für eine missionarische Familienpastoral vor Ort geben. 

Kulturelles Programm in den Gemeinden Roms

Von Donnerstag bis Samstag finden sich die Teilnehmer in Rom zu einem dreitägigen Pastoralkongress zum Thema Familie zusammen. Die Vorträge werden ergänzt durch ein kulturelles Programm in den Gemeinden Roms. Die Redner aus aller Welt sind größtenteils Ehepaare, die in ihrer Heimat in der Familienpastoral engagiert sind. Am Samstag findet um 17.15 Uhr eine heilige Messe mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz statt. Das Welttreffen der Familien schließt am Sonntag mit dem mittäglichen Angelus. 

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Der katholische Fernsehsender EWTN strahlt das gesamte Programm des Weltfamilientreffens im linearen Programm, per Livestream, auf YouTube und Facebook aus.

Eine Woche vor Beginn des Weltfamilientreffens hat Papst Franziskus neue Leitlinien zur Begleitung von Eheleuten herausgegeben. In seinem Vorwort gibt der Heilige Vater seinem Wunsch Ausdruck, Eheleuten eine intensive Begleitung ab der Ehevorbereitung anzubieten, „damit sie vor dem Trauma einer Trennung bewahrt werden und niemals den Glauben an die Liebe verlieren“. Der Heilige Vater gibt ebenfalls seiner Sorge Ausdruck, dass eine oberflächliche Vorbereitung auf die Ehe die Gefahr einer ungültig geschlossenen Ehe nach sich zieht.

Während die Kirche viel Zeit für die Vorbereitung auf das Priestertum anwende, so sei die Zeit, die sie für die Ehevorbereitung reserviere, deutlich kürzer. „Eine so unterschiedliche Behandlung ist nicht richtig“, so Papst Franziskus. Das Dokument richtet sich an Eheleute, Priester und Seelsorger in der Familienpastoral. In drei Abschnitten behandelt es die Vorbereitung auf die Ehe, die Hochzeit selbst, sowie die Begleitung während der ersten Ehejahre. Erarbeitet wurden die Leitlinien durch das Dikasterium für Laien, Familie und Leben. Der auf Italienisch und Spanisch vorliegende Text soll in kommender Zeit auch in andere Sprachen übersetzt werden. DT/fha

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