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Bischof Hanke: Rom stärkt Ehe und Familie

Der Eichstätter Oberhirte sieht im Votum der Glaubenskongregation einen doppelten Auftrag der Kirche.
Gregor Maria Hanke: Rom stärkt Ehe und Familie
Foto: Harald Oppitz (KNA) | Ziel der römischen Erklärung, so Hanke, "ist die Unterstützung und Stärkung von Ehe und Familie. Der biblisch-kirchliche Ehebegriff bezieht sich auf die bleibende Verbindung von Mann und Frau als Bund, dem der ...
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Zur gestern in Rom veröffentlichten Note der Kongregation für die Glaubenslehre über die Segnung von Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts hat der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke noch am selben Tag auf den Unterschied zwischen dem biblisch-kritischen Ehebegriff und dem pastoralen Auftrag unterscheiden, alle Menschen unabhängig von ihrer geschlechtlichen Orientierung zu begleiten. Dies sei eine Frage, „die nicht wenige in der Kirche in Deutschland, aber auch weltweit gerade beschäftigt“. Ziel der römischen Erklärung, so Hanke, „ist die Unterstützung und Stärkung von Ehe und Familie. Der biblisch-kirchliche Ehebegriff bezieht sich auf die bleibende Verbindung von Mann und Frau als Bund, dem der besondere Segen Gottes gilt. Das biblisch-kirchliche Ehekonzept unterscheidet sich somit von der heutigen gesetzlichen Definition der Ehe.“

Auch Homosexuelle annehmen und einladen

Gleichzeitig gelte für die Pastoral, wozu uns Papst Franziskus mehrfach aufgerufen habe, meint der Eichstätter Oberhirte weiter: Alle Menschen „unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Orientierung“ seien in ihrer Würde zu achten. Es sei wichtig, „sie anzunehmen und immer neu einzuladen in die Gemeinschaft der Kirche“. Als Getaufte seien wir Kinder in Gottes Familie und gerufen, die Wege des Heils immer neu als je einzelne und miteinander zu suchen und so auch zusammen mit allen Menschen Weggemeinschaft hin zu diesem Heil zu sein. 

„Hingeordnet auf gemeinsame Kinder“

„In dieser Weggemeinschaft der Kirche wollen wir gemäß dem Auftrag der Heiligen Schrift weiterhin Ehe und Familie in besonderer Weise schützen und unterstützen“, fährt Hanke fort. Dabei sei die christliche Ehe hingeordnet „auf die gegenseitige Liebe, auf gemeinsame Kinder und ist damit in besonderer Weise Schule der Lebens, der Liebe und des Glaubens.“ Die Ehe als sakramentale Gemeinschaft solle die Familie als „Kirche im Kleinen“ ermöglichen und selbst Segen sein.  DT/gho

Eine umfassende Berichterstattung zur Antwort auf eine Dubia zur Segnung homosexueller Partnerschaften und den Reaktionen darauf lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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