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Markus Bugnyár, Rektor des Österreichischen Pilger-Hospizes in Jerusalem, blickt auf Juden, Christen und Muslime im Heiligen Land.
Österreichisches Pilgerhospiz
Foto: imago stock&people | Aussichtsterrasse des Österreichischen Pilgerhospizes, das mitten im arabisch-muslimischen Viertel der Jerusalemer Altstadt liegt.

An kaum einem Ort der Welt leben die drei großen monotheistischen Weltreligionen so nah beieinander wie im Heiligen Land – und im Heiligen Land wiederum nirgends so stark wie in Jerusalem. 

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Angesichts des Hamas-Terrors blickt Markus Bugnyár, österreichischer römisch-katholischer Priester und seit beinahe 20 Jahren Rektor des Österreichischen Pilger-Hospizes in Jerusalem, in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“ auf dieses spannungsreiche, mitunter aber auch durchaus skurrile Miteinander von Juden, Christen und Muslimen.

Bugnyár: Ein Flächenbrand in Nahost ist unwahrscheinlich

Bugnyár, dessen von ihm geführtes Pilger-Hospiz mitten im arabisch-muslimischen Viertel der Jerusalemer Altstadt liegt, kennt das Verhältnis aller drei Religionsgemeinschaften zueinander aus erster Hand – und blickt deswegen in seinem Artikel zum einen auf die gemeinsame Geschichte von Judentum, Christentum und Islam im Heiligen Land zurück und schildert zum anderen so manche Alltagserfahrungen, die so nur in Israel zu erleben sind.

Eine gute Botschaft hat der langjährige Rektor angesichts der angespannten Sicherheitslage für die Leser der „Tagespost“ ebenfalls parat: Trotz des Hamas-Terrors und der gegenwärtig aufgeheizten Stimmung im Nahen Osten glaubt er nicht an einen Flächenbrand im Heiligen Land. Die Begründung liefert Markus Bugnyár selbstverständlich ebenfalls in seinem Artikel – und soviel sei bereits verraten: Auch hier spielen die Religionen eine große Rolle. DT/sta

Welche Gründe den Rektor des Österreichischen Pilger-Hospizes in Jerusalem trotz der bevorstehenden Bodenoffensive Israels im Gaza-Streifen positiv stimmen und was laut seiner Meinung Gott vom Nahostkonflikt hält, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

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