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Parolin trifft Israels Botschafter nach Vorfall an Palmsonntag

Nach verweigertem Zugang zur Grabeskirche durch die israelische Polizei äußert der Vatikan Bedauern und verweist auf eine erzielte Einigung.
Pietro Parolin
Foto: Imago/ZUMA Press | Kardinal Pietro Parolin hat sich mit Israels Botschafter beim Heiligen Stuhl, Yaron Sideman, bezüglich des Vorfalls am Palmsonntag zu einem Gespräch getroffen.

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat den israelischen Botschafter beim Heiligen Stuhl, Yaron Sideman, getroffen. Anlass war ein Vorfall am Palmsonntag, bei dem kirchlichen Würdenträgern der Zugang zur Grabeskirche in Jerusalem verwehrt wurde. Dies berichtet das Portal „vatican news“.

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Wie das vatikanische Presseamt mitteilte, fand das Treffen am Montag statt. Neben Parolin nahm auch Erzbischof Paul Richard Gallagher, Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten und internationalen Organisationen, teil. Hintergrund ist ein „bedauerlicher Vorfall“ vom 29. März: Die israelische Polizei hatte dem lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, sowie dem Kustos des Heiligen Landes, Pater Francesco Ielpo, den Zugang zur Grabeskirche verweigert.

Während des Gesprächs sei Bedauern über das Geschehene geäußert und Klarstellungen vorgenommen worden, heißt es. Zudem habe man die Einigung zwischen dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem und den örtlichen Behörden zur Teilnahme an den Liturgien des österlichen Triduums zur Kenntnis genommen. DT/jna

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