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Papst Leo: Unser Herz jubelt vor Freude

Mit „der Herr lebt und bleibt bei uns”, grüßte das Kirchenoberhaupt an Ostern die Gläubigen und ermutigte dazu, die Freude der Auferstehung zu verbreiten.
Osterpredigt Papst
Foto: Imago | Die Osterbotschaft eröffne uns „eine Hoffnung, die nicht versiegt und ein Licht, das nicht erlischt", sagte Papst Leo den Gläubigen.

Papst Leo hat am Ostersonntag auf dem Petersplatz in seiner Predigt davon gesprochen, dass „die ganze Schöpfung heute in neuem Licht“ erstrahlt. „Unser Herz jubelt vor Freude: Christus ist von den Toten auferstanden, und mit ihm erstehen auch wir zu neuem Leben!“, sagte er weiter. Das geht aus der offiziellen Übersetzung der Predigt von Vatikan News hervor.

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Die Osterbotschaft eröffne uns „eine Hoffnung, die nicht versiegt, ein Licht, das nicht erlischt, und eine Fülle von Freude, die nichts auslöschen kann: Der Tod ist für immer besiegt, der Tod hat keine Macht mehr über uns!“, so Leo. Diese Botschaft sei jedoch nicht immer leicht anzunehmen, denn die Macht des Todes bedrohe uns immer, innerlich wie äußerlich.

„In unserem Inneren, wenn die Last unserer Sünden uns daran hindert, die Flügel auszubreiten; wenn die Enttäuschungen oder die Einsamkeit, die wir erleben, unsere Hoffnungen zunichtemachen; wenn Sorgen oder Groll die Lebensfreude ersticken; wenn wir Traurigkeit oder Müdigkeit empfinden“, führte Papst Leo XVI. weiter aus. Jedoch lauere der Tod auch außerhalb: in Ungerechtigkeit, parteiischem Egoismus, in der Unterdrückung der Armen, in der mangelnden Aufmerksamkeit für die Schwächsten, in Gewalt, in Schmerzensschreien, in Profitgier, zählte er auf.

In Christus sind auch wir auferstanden

„In dieser Wirklichkeit lädt uns das Osterfest dazu ein, den Blick zu erheben und unser Herz zu öffnen. Es nährt in unserem Geist und auf dem Weg der Geschichte weiter die Saat des verheißenen Sieges. Der Herr lebt und bleibt bei uns. Durch Lichtblicke der Auferstehung, die sich in der Finsternis auftun, schenkt er unserem Herzen die Hoffnung, die uns trägt: Die Macht des Todes ist nicht die letzte Bestimmung unseres Lebens. Wir sind ein für alle Mal zur Fülle bestimmt, denn im auferstandenen Christus sind auch wir auferstanden“, ermutigte Papst Leo XIV. die Gläubigen.

„Brüder und Schwestern, das Osterereignis schenkt uns diese Hoffnung und erinnert uns daran, dass im auferstandenen Christus jeden Tag eine neue Schöpfung möglich ist.“ Ostern sei die neue Schöpfung, die der auferstandene Herr vollbracht hat; es sei ein Neuanfang, es sei das Leben, das durch Gottes Sieg über den alten Widersacher nun ewig geworden ist. „Eilen wir also wie Maria von Magdala, verkünden wir es allen, verbreiten wir mit unserem Leben die Freude der Auferstehung, damit überall, wo noch Schatten des Todes sind, das Licht des Lebens erstrahlen kann“, appellierte er.

Beim Angelus-Gebet um 12 Uhr sagte Papst Leo weiter: „Seine Gnade erleuchtet diese Welt, die ständig auf der Suche nach Neuem und nach Veränderung zu sein scheint, selbst wenn dies bedeutet, wichtige Dinge – Zeit, Energie, Werte, Zuneigung – zu opfern, als ob Ruhm, materieller Besitz, Vergnügungen und flüchtige Beziehungen unser Herz erfüllen oder uns unsterblich machen könnten.“

DT/elih

Die gesamte Predigt sowie das Angelus-Gebet gibt es hier: vaticannews.va

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