Den furchterregenden Tod täglich vor Augen haben“: Dieser kurze Satz aus der Regel des heiligen Benedikt prägt das abendländische Mönchtum bis heute. Welche Gefühle löste es in uns aus, wenn wir uns vorstellten, uns von nun an täglich den „furchterregenden Tod“ vor Augen zu halten? Wohl kaum Freude. Die meisten versuchen, der Wirklichkeit des Todes auszuweichen und die Beschäftigung mit ihm möglichst lange aufzuschieben, weil er Furcht und Traurigkeit hervorruft.
Freude mit dem Tod vor Augen
Bewusste Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit statt Flucht vor dem Leben: Dafür steht das Kreuz.
