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Papst erklärt 16 Märtyrerinnen zu Heiligen

Die Karmelitinnen wurden in der Französischen Revolution wegen ihres Glaubens angeklagt und durch die Guillotine enthauptet. 1906 seliggesprochen, nahm Papst Franziskus sie nun ins Heiligenverzeichnis der katholischen Kirche auf.
16 Karmelitinnen
| 16 Karmelitinnen wurden aufgrund ihres Glaubens hingerichtet.

Papst Franziskus hat die französische Nonne Theresia vom heiligen Augustin und fünfzehn ihrer Gefährtinnen zu Heiligen erklärt. Wie die katholische Nachrichtenagentur (KNA) am Mittwoch mitteilte, wurden die Ordensfrauen 1906 durch Papst Pius X. seliggesprochen und nun in das Heiligenverzeichnis der katholischen Kirche aufgenommen.

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Papst Franziskus entsprach damit einem Beschluss der Heiligsprechungskongregation, demzufolge die bislang vorwiegend regionale Verehrung der Karmelitinnen auf die gesamte Weltkirche ausgedehnt wird.

Singend aufs Schafott

Bekannt sind die sechzehn Frauen als Märtyrinnen von Compiègne. Sie lebten zur Zeit der Französischen Revolution im Karmel von Compiègne (Frankreich) und wurden am 17. Juli 1794 in Paris als Volksfeinde und Befürworter der Monarchie durch die Guillotine hingerichtet, nachdem sie sich in den Einzelverhören jeweils geweigert hatten, ihre Ordensgelübde zu brechen. Im Gegenteil: Vor ihrer Hinrichtung sollen sie ihre Profess nochmal erneuert, gemeinsam unter anderem das Te Deum und das Veni Creator Spiritus gebetet haben und dann singend aufs Schafott gestiegen sein.

Zehn Tage später soll Maximilien de Robespierre, Rädelsführer der Revolution und Anführer der Jakobiner, verhaftet und am nächsten Tag hingerichtet worden sein.  Der Tod der 16 Märtyrerinnen gilt als der Anfang des Endes der Schreckensherrschschaft. Beerdigt sind die Ordensfrauen in einem Massengrab auf dem Friedhof de Picpus in Paris. Ihr Gedenktag ist der 17. Juli.  DT/dsc

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