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Die letzte Synodalversammlung soll evaluieren

Versammlung in drei Jahren soll Reformen evaluieren. ZdK-Mitglied über weitere Vollversammlung des Synodalen Weges und Festhalten an Reformen. Aufgaben für Synodalen Ausschuss sollen gut geklärt sein.
Claudia Lücking-Michel, CDU - Politikerin
Foto: Marius Becker (dpa) | CDU - Politikerin Lücking- Michel will, dass sich zur allerletzten Synodalversammlung in drei Jahren der Synodalen Rat konstituiert hat.

Das ZdK- Mitglied Claudia Lücking-Michel hat im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) gefordert, dass der Synodale Rat sich spätestens dann konstituiert, wenn eine weitere Vollversammlung des Synodalen Weges in spätestens drei Jahren tagt. Diese Versammlung solle, so die ehemalige Bundestagsabgeordnete, den Fortschritt der beschlossenen Reformen evaluieren. Nach Artikel 13 der Satzung des Synodalen Weges, so bestätigte eine Sprecherin der Deutschen Bischofskonferenz auf Nachfrage der "Tagespost", solle die Vollversammlung des Synodalen Weges unter Leitung des Präsidiums drei Jahre nach der letzten Vollversammlung erneut unter Leitung des Präsidiums des Synodalen Weges zusammentreten. Diese Versammlung diene der Evaluation und sei keine Synodalversammlung im bisherigen Sinne. 

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Synodaler Rat auch gegen Rom 

Die weitere Bearbeitung der noch offenen Texte und die Errichtung des sogenannten Synodalen Rates soll einem in dieser Woche errichteten Synodalen Ausschuss übergeben werden. Das ZdK und die Deutsche Bischofskonferenz wollen trotz Verbot aus Rom an der Errichtung des Synodalen Rates festhalten. Der Brief aus Rom sei ein Rückschlag gewesen, sagte die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Lücking-Michel dem Evangelischen Pressedienst. Die Vorsitzende der Arbeitsgruppe, des sogenannten Synodalforums, zu Macht- und Gewaltenteilung in der Kirche sieht das Schreiben aus Rom als Offenlegung der Spannungen zwischen den deutschen Bischöfe an. Lücking-Michel hält es nicht für problematisch, wenn nicht alle Bischöfe im Synodalen Ausschuss mitarbeiten sollten. Wichtig sei es, dass die Rolle und die Aufgaben des Ausschusses jetzt gut geklärt würden. DT/pwi

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