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„Lektionen“ Gottes

In der 21. Folge des „Katechismus-Podcasts“ der „Tagespost“ geht Theologin und Bloggerin Margarete Strauss auf die Bedeutung des Alten Testamentes ein.
Schriften des Alten Testaments zeugen von der göttlichen Erziehungskunst
Foto: IMAGO/R. Rebmann (www.imago-images.de) | Die Schriften des Alten Testaments zeugen von der göttlichen Erziehungskunst der heilschaffenden Liebe Gottes.

Von Anfang an habe die Kirche die alttestamentlichen Schriften als Wort Gottes betrachtet, erklärt die Theologin und Bloggerin Margarete Strauss in der 21. Folge des „Katechismus-Podcasts“. So heißt es unter anderem in der Nummer 21 des Kompendiums des Katechismus vom Alten Testament: „Alle seine Schriften sind von Gott inspiriert und behalten einen dauernden Wert. Sie zeugen von der göttlichen Erziehungskunst der heilschaffenden Liebe Gottes. Sie wurden vor allem geschrieben, um die Ankunft Christi, des Erlösers der Welt, vorzubereiten.“

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Geschichte Israels ist Teil der Heilsgeschichte Gottes

Es sei „manchmal schwierig und anspruchsvoll“, das Alte Testament zu lesen und zu verstehen, so die Theologin. Einige Geschichten seien befremdlich und würden uns immer wieder vor die Frage stellen: „Warum steht das bei uns in der Bibel?“ Doch in die Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen gehöre auch die Geschichte Israels. Und Christen könnten sich in ihrer Bundesgeschichte mit Gott erst dann verstehen, wenn sie diese Geschichte Israels mitbedenken würden.

Durch das Alte Testament könnten Christen „etwas von der wunderbaren Pädagogik Gottes lernen“: wie Gottes Heilsplan nach und nach offenbar werde, wie die Menschen Gott immer besser kennen und lieben lernten und wie Gott immer wieder seinen Bund mit den Menschen erneuere. All dies seien „Lektionen“ auf dem Weg hin zum Höhepunkt der Offenbarung Gottes, seiner Menschwerdung.

Den „Katechismus-Podcast“ der „Tagespost“ gibt es jetzt auch bei Apple-Podcasts. DT/sha

Info: Der Katechismus- Podcast der Tagespost

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