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Gutachter stellen bei Kardinal Marx Fehlverhalten fest

Missbrauchsbericht im Erzbistum München. Kardinal Marx wird fehlverhalten vorgeworfen. Aufarbeitung nicht abgeschlossen.
Frauenkirche in München
Foto: Peter Kneffel (dpa) | In München wird heute das mit Spannung erwartete Gutachten zum Umgang mit Missbrauchsfällen vorgestellt. Im Blickpunkt stehen mehrere prominente Kirchenmänner.

In München wurde heute das Gutachten des Erzbistums München zum sexuellen Missbrauch veröffentlicht. Kardinal Marx wird in zwei Fällen zu beanstandendes Handeln vorgeworfen. In vier Fällen wird das Handeln des ehemaligen Erzbischofs Kardinal Ratzinger /Papst Benedikt XVI.  beanstandet. Papst Benedikt weist eine Verantwortung in allen Fällen zurück. 

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Das Gutachten bezeichneten die Anwälte als Diskussionsbeitrag. Abgeschlossen sei die Aufarbeitung damit nicht. 

Insgesamt wurde ein Zahl von 497 Geschädigten genannt. Beschuldigt oder verdächtigt wurden 173 Priester.  DT

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