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Vorbereitungstreffen von Jugendlichen für Bischofssynode im Vatikan

Morgen beginnt in Rom ein einwöchiges Vorbereitungstreffen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die Bischofssynode im Herbst. Dabei soll ein Dokument erarbeitet werden, das Gegenstand der Beratungen der Bischöfe sein wird.
Pfingstmesse im Vatikan
Foto: Evandro Inetti (ZUMA Wire) | Nach einer Arbeitsphase in Sprachgruppen wird am Mittwoch ein Entwurf des Schlussdokuments vorgestellt, der anschließend wiederum in kleinen Kreisen diskutiert wird.

Morgen beginnt in Rom ein einwöchiges Vorbereitungstreffen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die im Herbst tagende Bischofssynode. Ziel ist die Erarbeitung eines Dokuments, das auch Gegenstand der Beratungen der Bischöfe im Oktober sein soll. Zu der sogenannten Vorsynode werden rund 300 junge Teilnehmer aus zahlreichen Ländern erwartet, auch Angehörige anderer Religionen und Nichtglaubende. Eröffnet wird das Treffen mit einer Rede von Papst Franziskus. An der eigentlichen Synode zum Thema „Die Jugend, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“ nehmen ausgewählte Jugendliche als Hörer teil, haben aber kein Stimmrecht.

Wie aus dem Arbeitsprogramm der Vorsynode hervorgeht, sollen am Montag nach einer Ansprache des Papstes fünf Teilnehmer ihre Erfahrungen vortragen. Anschließend ist ein einstündiges Gespräch mit Franziskus geplant. Nach einer Arbeitsphase in Sprachgruppen wird am Mittwoch ein Entwurf des Schlussdokuments vorgestellt, der anschließend wiederum in kleinen Kreisen diskutiert wird.
Zudem können die einzelnen Gruppen dem vatikanischen Synodensekretariat je eigene Vorschläge unterbreiten. Die Abstimmung über das gemeinsame Papier ist für Samstagvormittag vorgesehen. Bei der Palmsonntagsmesse auf dem Petersplatz soll es dem Papst übergeben werden.

In das Treffen sollen auch die mehr als 220 000 Rückmeldungen auf eine Online-Umfrage des Synodensekretariats einfließen. Über ein halbes Jahr waren Personen zwischen 16 und 29 Jahren unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit aufgerufen, Fragen über Lebensziele, Familie, Arbeit und Religion zu beantworten. Dabei ging es auch um das Vertrauen in Institutionen wie Kirche, Parteien und Medien sowie um Vorstellungen von Familiengründung.

DT/KNA

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