Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Katechismuspodcast

Verantwortlich für das Sterben Jesu

Jeder einzelne Sünder, so Margarete Strauss in der 117. Folge des Katechismuspodcasts, ist Urheber und Vollstrecker der Leiden Jesu.
Pontius Pilatus und Jesus in Scala Sancta in Rom.
Foto: Toño Labra via www.imago-images. (http://www.imago-images.de/) | Pontius Pilatus und Jesus in Scala Sancta in Rom. Selbst über die persönliche Schuld eines Pontius Pilatus sollte der Christ nicht spekulieren. Jeder Sünder trägt Verantwortung am Tode Jesu.

Bei der Berurteilung jeglicher persönlicher Schuld am Tode Jesu – sei es die des Judas Iskariot, des Hohen Rates oder Pontius Pilatus‘ – müssten sich Christen zurückhalten, so Margarete Strauss in der 117. Folge des Katechismuspodcasts. „Gott allein kennt ihre Herzen, ihre Beweggründe, das Maß an Freiheit, mit der sie oder in der sie gehandelt haben“, so die Theologin.

Lesen Sie auch:

Keine Kollektivschuld der Juden

Nicht die Juden als Kollektiv seien schuld am Tode Christi, vielmehr sei jeder einzelne Sünder Urheber und Vollstrecker der Leiden des Erlösers. Margarete Strauß erinnert an den Pharisäer Nikodemus oder Josef von Arimathäa, die mit Jesus sprachen, ihm zuhörten und ihn auf verschiedene Weisen unterstützten. DT/sdu

Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen.

Themen & Autoren
Meldung Jesus Christus

Weitere Artikel

Thomas Morus hätte Karriere, Freiheit und sein Leben retten können. Zur politischen Aktualität einer historischen Figur – und ihrer 60 Jahre alten Verfilmung.
28.09.2026, 17 Uhr
José García
Populismus schlecht, Migration gut? Auf diese Klischees will Bischof Erik Varden sich nicht einlassen. Ein Segen!
28.09.2026, 11 Uhr
Sebastian Ostritsch

Kirche

Die katholischen Bischöfe treffen sich zu ihrer traditionellen Herbstversammlung. Die Gesprächsthemen reichen von AfD bis Kirchenreformen. Gewählt werden neue Kommissionsvorsitzende.
28.09.2026, 08 Uhr
Leo XIV. ruft in Lourdes eindringlich zur Umkehr auf. Und verteidigt die Stimme der Kirche im öffentlichen Diskurs des laizistischen Frankreichs.
27.09.2026, 13 Uhr
Regina Einig