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US-Kardinal Cupich äußert sich kritisch zu Viganò-Vorwürfen

Der Erzbischof von Chicago weist die Behauptung, auf Empfehlung des ehemaligen Kardinals und Washingtoner Erzbischofs McCarrick von Papst Franziskus ernannt worden zu sein, zurück. Zwischen ihm und Viganò habe es kaum persönlichen Austausch gegeben.
Erzbischof Cupich weist Vorwürfe zurück
Foto: Kamil Krzaczynski (EPA) | Auch bei der Zeremonie zur Amtseinführung, bei der Viganò anwesend war, habe dieser Cupich nur gratuliert und unterstützende Worte geäußert, so Cupich.

Kardinal Blase Cupich, Erzbischof von Chicago, hat die Vorwürfe des ehemaligen Apostolischen Nuntius in den USA, Carlo Viganò, als „erstaunlich“ bezeichnet. Die Behauptung, auf Empfehlung des ehemaligen Kardinals und Washingtoner Erzbischofs McCarrick von Papst Franziskus zum Erzbischof ernannt worden zu sein, wies er in einer Stellungnahme auf der Website des Erzbistums zurück. Er wisse nichts davon, so Cupich.

Cupich bezeichnet Vorwürfe Viganòs als "erstaunlich"

In seinem Enthüllungsschreiben behauptet Erzbischof Viganò, McCarrick habe zusammen mit dem honduranischen Kardinal Maradiaga und dem amtierenden Washingtoner Erzbischof, Donald Wuerl, die Ernennung Cupichs zum Erzbischof von Chicago eingefädelt.

Kardinal Cupich wehrt sich nun gegen die Vorwürfe: „Die einzige substanzielle Unterhaltung, die ich jemals mit dem ehemaligen Nuntius über meine Ernennung zum Erzbischof von Chicago geführt habe, war am 11. September 2014, als er mich über jene Ernennung informierte.“ Auch bei der Zeremonie zur Amtseinführung, bei der Viganò anwesend war, habe dieser Cupich nur gratuliert und unterstützende Worte geäußert.

Cupich: Papst nimmt Bischofsernennungen erst

Darüber hinaus erklärte Erzbischof Cupich, dass er nicht wisse, wer ihn für das Erzbistum Chicago vorgeschlagen habe. „Aber ich weiß, dass Papst Franziskus Bischofsernennungen als eine seiner Hauptaufgaben sehr ernst nimmt, wie auch seine Vorgänger“, so Cupich.

DT/mlu

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