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Spendenaktion „Mariathon“ gestartet

Seit Freitagmorgen nimmt der bundesweite christliche Sender „Radio Horeb“ Spendenanrufe entgegen. Mit dem Geld werden Projekte in Afrika finanziert.
Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama mit Pfarrer Richard Kocher
Foto: Radio Horeb | Zum Auftakt am Freitag besucht der afrikanische Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama  aus der nigerianischen Hauptstadt Abuja den Hauptsitz des Senders in Balderschwang.

Die Internationale Solidaritätsaktion, der  „Mariathon 2023“ ist am Hauptsitz von Radio Horeb in Balderschwang im Oberallgäu gestartet. Die Radio Maria Weltfamilie - zu der „die Christliche Stimme in Deutschland“ gehört – will auch in diesem Jahr Radio-Stationen beim Auf- und Weiterbau unterstützen, und so das weltweite Netzwerk stärken und erweitern. 

Radio Horeb hilft beim Auf- und Ausbau von Radio Maria-Stationen in Nigeria, in der Demokratischen Republik Kongo, in Ruanda und in Malawi. Neben dem Schwerpunkt Afrika unterstützt Radio Horeb in diesem Jahr auch Projekte in Osteuropa: In Russland und in der Ukraine, Belarus sowie Bosnien und Herzegowina.

Rege Beteiligung der Hörer

Der Sender meldet eine ausgesprochen rege Beteiligung der Hörer. Die Spendenhotline ist seit Freitagmorgen um 6 Uhr unter der Nummer 08328/921180   geschaltet. Über 40 ehrenamtliche Helfer des Senders nehmen die Anrufe entgegen. Im vergangenen Jahr kamen über drei Millionen Euro zusammen. Spenden sind auch online unter www.horeb.org  möglich. 

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Zum Auftakt am Freitag besucht der afrikanische Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama  aus der nigerianischen Hauptstadt Abuja den Hauptsitz des Senders in Balderschwang. Der Erzbischof steht dem Pontifikalamt zum Auftakt des „Mariathons“ vor. Zahlreiche Vertreter der Weltkirche berichten in der Radio-Horeb-Sendung „Die Welt an einem Tisch“ über die Lage in ihren Ländern. 

Heute steht die Demokratische Republik Kongo im Mittelpunkt. Horeb-Moderator und Diakon Michael Wielath informiert die Hörer genau darüber, wo die Spenden hingehen und was mit dem Geld geschieht. 

Menschen in Nigeria dankbar für Spenden-Unterstützung

In den letzten Jahren konnte Diakon Wielath, der in der Radio-Maria-Weltfamilie zuständig ist für die Projekte des „Mariathons“, viele afrikanische Länder besuchen und sich ein Bild von den Projekten machen, die durch „Mariathon“-Spenden finanziert werden konnten: „Im direkten Austausch mit dem Programmdirektor von Radio Maria in der Demokratischen Republik Kongo, Pater Adeodatus Muhigi, der in der Region des nördlichen Kiwusees in Goma lebt, erhielt ich einen bewegenden Eindruck von der Arbeit dort“, berichtet er: Die Region sei geprägt von Bürgerkrieg, den Vulkanausbruch 2021 sowie Überschwemmungen in der Regenzeit. Radio Maria sei dort ein wichtiger Pfeiler des Gebetes, des Friedens und der Information. 

Auch die Menschen in Nigeria seien dankbar für die Spenden-Unterstützung: Das Land mit über 210 Millionen Einwohnern ist das mit Abstand bevölkerungsreichste Land Afrikas. Ein besonderes Erlebnis war hier für Wielath der Besuch im Mai 2022: „Während der Gottesdienste war ich überwältigt von der Lebensfreude der dortigen Einwohner trotz ihrer schwierigen Lebensumstände. In der persönlichen Begegnung mit den Menschen wurde klar, dass der Glaube an Jesus Christus ihnen eine starke Hoffnung vermittelt sowie Freude über die Gegenwart Gottes im persönlichen Lebensalltag.“  DT

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