Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Bald in der Tagespost

Mosebach sieht klares Programm bei Papst Leo XIV.

Im Interview mit der „Tagespost“ äußert der Schriftsteller deutliche Erwartungen an den neuen Papst – vor allem im Umgang mit der deutschen Kirche und der Liturgie.
Schriftsteller Martin Mosebach äußert sich im Gespräch mit der „Tagespost“
Foto: Imago/dts Nachrichtenagentur | Der Schriftsteller Martin Mosebach äußert sich im Gespräch mit der „Tagespost“ zum Amtsantritt von Papst Leo XIV.

In einem Interview, das in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“ erscheinen wird, spricht der Schriftsteller Martin Mosebach über den neuen Papst Leo XIV.  Er erkennt in dessen erstem öffentlichen Auftritt bereits ein klares Programm. Besonders hebt Mosebach dessen tiefes liturgisches Empfinden und seine geistlich geprägte Sprache hervor, etwa im Dialog mit den orientalischen Kirchen. Im Blick auf die Weltkirche sieht er eine klare Absage an eine bloß äußerliche Einheit ohne gemeinsame Glaubensbasis.

Lesen Sie auch:

Hinsichtlich der deutschen Kirche äußert Mosebach deutliche Erwartungen: Der bisherige Dialog mit den Verantwortlichen des Synodalen Weges sei weitgehend erschöpft, nun komme es auf Konsequenzen an, vor allem in der Personalpolitik. Von einem Papst, der so entschieden über Liturgie spricht, erwartet er keine Rückkehr zur bisherigen Linie der Einschränkungen gegenüber der Tradition. Zugleich warnt Mosebach vor überzogenen Hoffnungen: Die Kirche sei mehr als der Papst und Reformen ein langer Weg. DT/jna

Katholischen Journalismus stärken

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stärken Sie katholischen Journalismus!

Unterstützen Sie die Tagespost Stiftung mit Ihrer Spende.
Spenden Sie direkt. Einfach den Spendenbutton anklicken und Ihre Spendenoption auswählen:

Die Tagespost Stiftung-  Spenden

Lesen Sie das ausführliche Interview in der kommende Ausgabe der Tagespost.

Themen & Autoren
Meldung Leo XIV. Martin Mosebach Päpste Weltkirche

Weitere Artikel

Papst Leo XIV. skizziert Wege zur Heiligkeit: Eine theologische Deutung seiner Spanienreise.
18.06.2026, 19 Uhr
José Francisco Serrano Oceja

Kirche

Schwester Katharina Ganz wird Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes. Die Personalie hat nicht nur eine pastorale, sondern auch eine kirchenpolitische Dimension.
15.07.2026, 21 Uhr
Benjamin Leven
Die KHKT verliert ihre Führung: Rektor, Kanzlerin und Geschäftsführer hören auf. Medienspekulationen über die Hintergründe werfen Fragen auf. Die Debatte kommt zur Unzeit.
15.07.2026, 15 Uhr
Benjamin Leven Jakob Ranke
Nach den unerlaubten Bischofsweihen legt die Gemeinschaft fristgerecht Rechtsmittel gegen das Exkommunikationsdekret ein. Damit ist die verhängte Strafe vorerst ausgesetzt.
14.07.2026, 13 Uhr
Meldung
Der neue Eichstätter Bischof äußert sich zurückhaltend zum Pflichtzölibat, und wehrt sich gegen Flügelkämpfe. Sein Abstimmen beim Synodalen Weg dürfte für Diskussionen sorgen.
13.07.2026, 15 Uhr
Dorothea Schmidt