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Horeb-Programm im Zeichen des „Mariathons“

Schon zum elften Mal findet der Spendenmarathon statt. Mit den Einnahmen sollen Radiostationen in ärmeren Ländern aufgebaut werden.
Father Roger Wawa, Programmdirektor von Radio Maria im Kongo
Foto: Radio Horeb | Father Roger Wawa ist Programmdirektor von Radio Maria im Kongo.

Der Aufbau von Radiostationen in ärmeren Ländern steht im Mittelpunkt der Spendenaktion von Radio Horeb, dem „Mariathon“. Der bundesweite katholische Radiosender hat dazu bis Sonntag um Mitternacht eine Spendenhotline geschaltet, die unter der Telefonnummer 08328/ 921180 erreichbar ist. 

Der „Mariathon“ findet inzwischen zum elften Mal statt. Das Horeb-Programm steht ausschließlich im Zeichen des „Mariathons“, dem internationalen Spendenlauf der Nächstenliebe. 

Sammeln für den Auf- und Ausbau von Radiostationen

In diesem Jahr steht der "Mariathon" unter dem Motto „Ein Radio, eine Mission!“ Radio Horeb sammelt für den Auf- und Ausbau von Radiostationen in den Ländern Malawi, Demokratische Republik Kongo, Nigeria, Ruanda, Bosnien-Herzegowina, Ukraine, Russland sowie Belarus.  
 

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Vertreter einiger Länder, für die gesammelt wird, sind während des „Mariathons“ in Balderschwang am Hauptsitz von Radio Horeb dabei und berichten, darunter Ignatius Ayau Kaigama, der Erzbischof von Abuja, Father Roger Wawa, Programmdirektor von Radio Maria im Kongo, sowie Vittorio Viccardi, Walter Vulcano und Jean Paul Kayihura von der Radio-Maria-Weltfamilie aus Italien.

Das Medienhaus in Balderschwang stahlt an diesem Wochenende internationalen Flair aus. Mehrere Kilometer Kabel sind verlegt worden, damit fast 50 ehrenamtliche Helfer am Hauptsitz des bundesweiten Radiosenders an 20 Leitungen die Spenden entgegennehmen können. 
 
Radio Horeb ist Teil der Radio-Maria-Weltfamilie. Zur Weltfamilie gehören über 90 Sendestationen weltweit. Sie alle verbindet die Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel: Menschen näher zu Gott zu bringen durch die Verkündigung des Evangeliums über das Radio. Wichtiger Grundpfeiler aller Radio-Maria-Stationen ist die gegenseitige Unterstützung, die beim jährlich stattfindenden „Mariathon“ besonders deutlich wird. Der Sender nennt die Spendenaktion einen „Marathon der Nächstenliebe“ zum Aufbau von Radio-Maria-Stationen besonders in Afrika. 

"Stimme des Friedens" in Afrika

Radio Maria ist in Afrika die „Stimme des Friedens“ und eine Brücke der Versöhnung zwischen den vielen Ethnien des Kontinents. Außerdem leistet Radio Maria einen Beitrag zur sogenannten „human promotion“: Zu nennen wären hier beispielsweise Wasseraufbereitung, Aidsprävention, Alphabetisierungsprogramme, Familienzusammenführung, Hygienemaßnahmen und ärztliche Versorgung.

Der Radio-Maria-Programmdirektor der Demokratischen Republik Kongo ist an diesem Wochenende vor Ort in Balderschwang und hat sich bei den Spendern in seiner Predigt bedankt: "Durch Ihre Großzügigkeit haben sie den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo das Lächeln wiedergeschenkt.“

Das Spendengeld wird komplett an die Weltfamilie von Radio Maria übergeben, die es dort einbringt, wo es besonders benötigt wird. Gefördert wird die Errichtung neuer oder der Ausbau bestehender Sendestationen. Zudem werden Stationen unterstützt, die sich durch die aktuelle politische oder wirtschaftliche Situation nicht selbst tragen können.  DT

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