Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Nach Treffen mit Burger

Gänswein wird keine feste Tätigkeit in Freiburg ausüben

Benedikts Privatsekretär wird keine Stelle im Freiburger Ordinariat übernehmen. Einzelne Aufträge wie Firmungen oder Festgottesdienste seien aber möglich.
Kurienerzbischof Gänswein in Freiburg
Foto: Philipp von Ditfurth (dpa) | Gänswein befindet sich seit dem 7. Juli wieder in seinem Heimatbistum Freiburg, nachdem Papst Franziskus ihm im Vatikan keine Aufgaben mehr übertragen hatte.

Der langjährige Privatsekretär des verstorbenen Papstes Benedikt XVI., Kurienerzbischof Georg Gänswein, wird nach seiner Rückkehr nach Freiburg weder eine Stelle im Erzbischöflichen Ordinariat noch eine dauerhafte, feste Tätigkeit für das Erzbistum übernehmen. Dies teilte die Pressestelle des Freiburger Erzbistums am Montag mit.

Gespräch zwischen Burger und Gänswein

Zuvor hatte der Freiburger Erzbischof Stephan Burger Gänswein zu einem Gespräch getroffen. Nach Absprache mit Burger sei es aber möglich, dass der 66-Jährige „einzelne Aufträge“ wie Firmungen oder örtliche Festgottesdienste übernehme, so die Pressestelle des Erzbistums weiter. Zudem werde Gänswein ab Herbst als Ehrendomherr regelmäßig Gottesdiensten im Freiburger Münster vorstehen.

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Gänswein befindet sich seit dem 7. Juli wieder in seinem Heimatbistum Freiburg, nachdem Papst Franziskus ihm im Vatikan keine Aufgaben mehr übertragen hatte. Er wohnt nun in Räumlichkeiten des Priesterseminars. Vor rund 40 Jahren hatte Gänswein in Freiburg Theologie studiert.

Am Sonntag hatte Gänswein im Gespräch mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ auf Nachfrage zu seiner Zukunft erklärt, es sei noch zu früh, um zu sagen, wie dieses „neue Leben“ sein werde. Er müsse erst noch herausfinden, was er machen werde.  DT/mlu

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