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Franziskus vor Abflug in die Vereinigten Arabischen Emirate

Vom 3. bis 5. Februar wird Papst Franziskus zu seiner Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate aufbrechen. Christen können dort ihre Religion ausüben, wenn auch unter Auflagen.
Papst Franziskus reist auf die Arabische Halbinsel
Foto: Arnulfo Franco (AP) | In einer vorab veröffentlichten Videobotschaft des Vatikan erklärte Papst Franziskus, dass er bei seiner Reise in die Arabischen Emirate den interreligiösen Dialog stärken wolle.

Papst Franziskus reist vom 3. bis 5. Februar in die Vereinigten Arabischen Emirate. Es ist die erste Visite eines katholischen Kirchenoberhaupts in dem mehrheitlich muslimischen Land. Im Vergleich zum Nachbarland Saudi-Arabien können Christen dort ihre Religion ausüben – wenn auch unter Auflagen. Die Zahl der Katholiken wird auf 800 000 bis eine Million geschätzt. Die meisten von ihnen sind Zuwanderer aus dem Ausland.

Schweizer Paul Hinder ist Apostolischer Vikar in Abu Dhabi

Der dortige Bischof ist der gebürtige Schweizer Paul Hinder. Der 75-Jährige lebt in Abu Dhabi und betreut als Apostolischer Vikar für das südliche Arabien die christliche Minderheit in der Region.

In einer vorab veröffentlichten Videobotschaft des Vatikan erklärte Papst Franziskus, dass er bei seiner Reise in die Arabischen Emirate den interreligiösen Dialog stärken wolle. Sein Ziel sei es, eine „neue Seite der Beziehungen zwischen den Religionen“ zu schreiben und zu „bestätigen, dass wir alle Brüder sind, obgleich wir unterschiedlich sind“.

Sicherer Ort, an dem viele Arbeit und Freiheit finden

Den Vereinigten Arabischen Emiraten attestierte Franziskus sich zu bemühen, „ein Modell des Zusammenlebens, der menschlichen Brüderlichkeit und der Begegnung zwischen unterschiedlichen Kulturen“ zu sein. Für viele sei das Land ein sicherer Ort, an dem sie Arbeit und Freiheit fänden und im Respekt der Unterschiede leben könnten.

Zudem dankte der Papst seiner Botschaft dem Kronprinzen Zayid Altezza für die Einladung zum interreligiösen Treffen. Ebenso würdigt er Großscheich Ahmad al-Tayyeb von der Kairoer Al-Azhar-Universität und alle, die diese Reise ermöglichten, „für den Mut und den Willen, zu bestätigen, dass der Glaube an Gott eint statt trennt“.

DT/mlu/KNA

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