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Studienwoche mit Thomas von Aquin in der Abtei Münsterschwarzach

Im Fokus der Tagung steht die Schrift „De caritate“ und die Rezeption des Scholastikers durch den Philosophen Josef Pieper. 
Thomas von Aquin und seine Schrift "De caritate" stehen im Mittelpunkt
Foto: IMAGO / United Archives International | Thomas von Aquin und seine Schrift "De caritate" stehen im Mittelpunkt einer Tagung in der Abtei Münsterschwarzach.

Eine Studienwoche zu Thomas von Aquin unter dem Thema „Liebe - Vollendung des Menschseins“ findet vom 5. bis 9. August 2024 in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach statt.

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Grundlage und Wegbegleiter des gemeinsamen Nachdenkens sind der Traktat „De Caritate“ und sein Verfasser, der heilige Kirchenlehrer Thomas von Aquin. 

Logische Entfaltung

Die Studienwoche wird von der Josef-Pieper-Stiftung und dem Lehrstuhl für Dogmatik der Universität Augsburg veranstaltet. Zu den Referenten gehören der Thomist Hanns-Gregor Nissing, Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster, der Dogmatiker Thomas Marschler, Universität Augsburg, der emeritierte Professor für Philosophie an der Theologischen Fakultät Paderborn, Berthold Wald, die Alttestamentlerin Veronika Lütkenhaus, Universität Münster, sowie der Philosoph Alfonso Herreros Besa, Universität München.

Neben Thomas von Aquin werde nach Angaben der Veranstalter auch die Rezeption dieses bedeutenden Kirchenlehrers durch den Philosophen Josef Pieper eine Rolle spielen. Piepers Philosophie zeichne sich durch ihre logische Entfaltung und ihren stets durchgehaltenen Menschen- und Gottesbezug aus. Dank dieser beiden Angelpunkte habe Pieper ebenso wie Thomas niemals abgehoben philosophiert, sondern stets ergebnisorientiert in dem Sinne, dass am Ende des Denkens etwas teleologisch Richtiges stehen müsse. DT/bst 

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