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6.000 Unterschriften: Reform-Initiative trifft Papst

50 Wallfahrer aus Deutschland werden Papst Franziskus fast 6.000 Unterschriften überreichen, mit denen sie das Reform-Manifest der Initiative „Neuer Anfang“ unterstützen.
Synodale Weg in Deutschland ist – auch nach eigenem Bekunden – keine „Synode“ und hat kirchenrechtlich keine Verbindlichkeit.
Foto: Rudolf Gehrig | Die Reform-Initiative sieht die Notwendigkeit grundlegender Reformen der Kirche, kritisiert aber den „Synodalen Weg“ in Deutschland, der auf dramatische Weise den Ansatz wahrer Reform verfehle.

Bei der Generalaudienz im Vatikan am 5. Januar werden 50 Wallfahrer aus Deutschland Papst Franziskus fast 6.000 Unterschriften überreichen, mit denen sie das Reform-Manifest der Initiative „Neuer Anfang“ unterstützen. Darin bekennen sie die Notwendigkeit grundlegender Reformen der Kirche, kritisieren aber den „Synodalen Weg“ in Deutschland, der auf dramatische Weise den Ansatz wahrer Reform verfehle.

Deutscher Sonderweg geht am Kern der Krise vorbei

Der deutsche Sonderweg gehe am Kern der Krise vorbei:  „Er verletzt den Frieden in den Gemeinden, verlässt den Weg der Einheit mit der Weltkirche, beschädigt die Kirche in der Substanz ihres Glaubens und läuft auf ein Schisma hinaus“, befürchten die Initiatoren. Bei ihrer Wallfahrt nach Rom, die sie im Rahmen einer geistlichen Novene unternehmen, trifft die Gruppe von Katholiken aus dem deutschsprachigen Raum mit zahlreichen römischen Gesprächspartnern innerhalb und außerhalb der Römischen Kurie zusammen. 

Lesen Sie auch:

Bei ihrer Wallfahrt nach Rom zu den Apostelgräbern beten die Teilnehmer gemeinsam vom 4. bis 8. Januar für die geistliche Erneuerung der Katholischen Kirche in Deutschland. Der Synodale Weg in Deutschland ist – auch nach eigenem Bekunden – keine „Synode“ und hat kirchenrechtlich keine Verbindlichkeit. Damit habe er auch keine Legitimität, für alle Katholiken in Deutschland zu sprechen und bindende Entscheidungen für sie zu treffen, so die Initiative „Neuer Anfang“. Er sei offenkundig nicht an Prozessen der Umkehr, der Buße und der geistlichen Erneuerung interessiert, sondern versuche vielmehr, das Modell der hochinstitutionalisierten „Betreuungskirche“ durch Anpassung und Modernisierung zu retten.  DT/gho

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