Heiligenkreuz bei Wien

Tägliches Chorgebet mit den Mönchen von Heiligenkreuz

„Die Tagespost“ überträgt angesichts der Corona-Pandemie das Stundengebet der Zisterzienser im Livestream.
Livestream aus Heiligenkreuz
Foto: elisabeth fuerst | In allen Kriegs- und Krisenzeiten, in Tyrannei und Not flehten die Mönche in Heiligenkreuz um Gottes Hilfe und Beistand - und sie tun dies auch in Zeiten der Corona-Pandemie.

Seit 887 Jahren erklingt im Zisterzienserstift Heiligenkreuz im Wienerwald das Gebet der Mönche. Im zweitältesten, durchgehend besiedelten Zisterzienserkloster der Welt ist das Gebet seit dem Jahr 1133 nie verstummt. In allen Kriegs- und Krisenzeiten, in Tyrannei und Not flehten an diesem Ort die Mönche um Gottes Hilfe und Beistand – nicht für sich selbst, sondern für alle Menschen.

In Absprache mit dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz überträgt „Die Tagespost“ auf die-tagespost.de und die-tagespost.at von nun an das Chorgebet der Heiligenkreuzer Mönche aus der Bernardikapelle, und zwar die Vigilien (5.15 Uhr), Laudes (6 Uhr), Terz und Sext (12 Uhr), Vesper (18 Uhr) und Komplet (19.50 Uhr).

Livestream aus der Katharinenkapelle:

Livestream aus der Stiftskirche:

Livestream aus der Bernardikapelle:

Nicht nur der Sensationserfolg seines Gregorianischen Chorals, der als CD („Chant – Music for Paradise“) weltweit Aufsehen erregte, und der Besuch von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2007 machten das Zisterzienserstift Heiligenkreuz zu einer weithin beachteten Adresse. Das seit fast neun Jahrhunderten durchgehend bestehende Kloster erlebt seit zwei Jahrzehnten einen beachtlichen Boom: Während andere Orden Niederlassungen schließen und vergebens auf Novizen hoffen, hat Heiligenkreuz enormen Zulauf. Mehr als hundert Mönche gehören derzeit zur Gemeinschaft.

Und auch die Hochschule, die seit 2007 den Namen Papst Benedikts XVI. trägt, platzt mit aktuell über 300 Studierenden aus allen Nähten. Sie ist mittlerweile die größte Priesterausbildungsstätte im deutschen Sprachraum.

DT

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