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Matic-Bericht ist Zeichen für „neues Heidentum“

Luxemburgs Kardinal Jean-Claude Hollerich, Präsident der COMECE, zeigt sich entsetzt vom Abtreibungs-Votum des Europäischen Parlaments.
Der Luxemburger Kardinal Jean-Claude Hollerich
Foto: ©MASSIMILIANO MIGLIORATO/CPP / via www.imago-images.de (www.imago-images.de) | "Wir müssen eine Kirche präsentieren, die Freude und Zuversicht ausstrahlt – und den Glauben wieder mehr in den Mittelpunkt stellt“, meint Kardinal Hollerich.

Vor drei Monaten verabschiedete das Europäische Parlament in Brüssel den umstrittenen Matic-Bericht, der Abtreibung zum Menschenrecht erklärt und die Gewissenfreiheit von Ärzten kritisiert. Im exklusiven Interview mit der „Tagespost“ spricht der Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE), Luxemburgs Kardinal Jean-Claude Hollerich, nun Klartext: Gegen den „unseligen Matic-Bericht“ hätten alle Interventionen von kirchlicher Seite nichts gewirkt. „Da sieht man ein neues Heidentum“, so Hollerich wörtlich.

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Hollerich übt auch kirchliche Selbstkritik

Der Luxemburger Kardinal übt aber auch kirchliche Selbstkritik: „Wir müssen eine Kirche präsentieren, die Freude und Zuversicht ausstrahlt – und den Glauben wieder mehr in den Mittelpunkt stellt.“ Unzufrieden sei er selbst mit seiner eigenen Reaktion auf die Corona-Pandemie: „Ich hätte viel mehr darüber sprechen sollen, dass wir den Tod nicht fürchten müssen, weil Christus von den Toten auferstanden ist. Darüber haben wir nicht genug gesprochen. Der Sinn des Christentums ist die Erlösung.“  DT/sba

Lesen Sie das vollständige Interview mit Kardinal Hollerich in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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