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Katholische Universität Lublin organisiert Hilfe für Ukrainer

Praktische und akademische Unterstützung. Eine Hochschule in Polen organisiert Hilfe nicht nur für Studenten aus der Ukraine. Umfangreiche Hilfe auch für Angehörige.
Kirche der Katholische Universität Lublin
Foto: Kazimierz S. Ozóg /Wikimedia - | Die Katholische Universität Lublin bietet zahlreiche Hilfen für Ukrainer an. Im Bild: Kirche der Universität.

Die Katholische Universität Lublin „Johannes Paul II“, kurz KUL,  hat seit Kriegsausbruch in der Ukrainemehrere Hilfsprogramme ins Leben gerufen, um ihre ukrainischen Studentinnen und Studenten zu unterstützen. Dabei werden sowohl telefonische Hotlines betrieben als auch Sachspenden gesammelt. Ferner werden Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. 
Die telefonische Rechtsberatung, die rund um die Uhr zugänglich ist, informiert Studierende darüber, welche Schritte sie für einen legalen Aufenthalt in Polen vornehmen müssen. Über eine weitere Hotline, die in Ukrainisch, Russisch und Polnisch betrieben wird, erhalten Studierende täglich 13 Stunden lang Auskunft darüber, wo sie Hilfe in Anspruch nehmen oder wie sie ihr Studium in Polen fortführen können.

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Zahlreiche Angebote

Außerdem bietet die Universität psychologische Hilfe, Transporthilfe für Menschen mit einer Behinderung, Hilfe bei der Betreuung von Kindern sowie geistigen Beistand in Form von Gottesdiensten in ukrainischer Sprache an.

Darüber hinaus stellt die KUL ihren ukrainischen Studierenden und deren Familien kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten in Studentenwohnheimen zur Verfügung. Auch arbeitet die Universität an der Einrichtung eines finanziellen Hilfsfonds für ihre ukrainischen Studierenden. Ferner ist geplant, Studierenden, die aufgrund des Krieges in der Ukraine ihr Studium unterbrechen mussten, eine Fortführung des Studiums an der KUL zu ermöglichen. Eine ähnliche Unterstützung will sie auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zukommen lassen.

Die Studierendenschaft der KUL ist ebenfalls für die Ukraine tätig geworden und baut eine Hilfsdatenbank auf, die man sowohl persönlich als auch finanziell unterstützen kann. Gesucht werden Menschen, die beim Übersetzen, der Kinderbetreuung, beim Transport und vielen weiteren Aufgaben helfen können. Auch Übernachtungsplätze für Flüchtlinge kann man anmelden. In die Datenbank können sich nicht nur Studierende und Mitarbeitende der Universität eintragen, sondern auch Menschen ohne Bezug zur KUL.

Spendensammlung

Darüber hinaus werden im Collegium Ioannis Pauli II der KUL Spendensammlungen durchgeführt. Studierende und Mitarbeitende der Universität nehmen werktags acht Stunden lang Hilfsgüter entgegen, die sowohl direkt an die Kriegsfront bei Kiew transportiert werden als auch an die polnisch-ukrainische Grenze. Benötigt werden zurzeit insbesondere: Verbandsmaterial, Decken, Thermokleidung, haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel sowie Medikamente, v.a. Beruhigungs-, Schmerz- und fiebersenkende Mittel. Wer nicht mit Sachspenden helfen kann, kann die Aktion auch über ein eigens für die Ukraine eingerichtetes Spendenkonto der Universitätsstiftung unterstützen.   DT/agnwi

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(Spendenkonto: Pomoc dla Ukrainy KUL 83 1050 1953 1000 0090 8154 7532.
Fundacja Rozwoju  Katolickiego Uniwersytetu Lubelskiego Jana Pawla II
Al. Raclawickie 14, 20-950 Lublin.) 

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Meldung Johannes Paul II. Russlands Krieg gegen die Ukraine

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