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Synodaler Weg geht erneut in die Verlängerung

Eine fünfte Vollversammlung ist geplant. Mehr Beratungsbedarf mache nach Angaben des Präsidiums diese Verlängerung nötig. Ansonsten ist man im Präsidium zufrieden.
Zweite Synodalversammlung des synodalen Weges
Foto: Arne Dedert (dpa) | Die Fahnen des synodalen Weges dürfen noch lange wehen. Der Prozess von DBK und ZdK geht erneut in die Verlängerung.

Der Synodale Weg wird in eine weitere Verlängerung gehen. Wegen der Coronamaßnahmen hatte es Verzögerungen im Ablauf gegeben. Die Vollversammlungen konnten nicht in der geplanten Weise stattfinden. Am Vormittag teilten Georg Bätzing und ZdK-Präsident Thomas Sternberg mit, dass der "Synodale Weg" erneut in die Verlängerung geht. Aufgrund des hohen Arbeitsumfangs solle es eine fünfte Synodalversammlung Ende Januar / Anfang Februar 2023 geben. "Der Druck ist hoch, wir brauchen etwas Luft und Zeitraum", erklärte Georg Bätzing dazu. Diese Zeit brauche es, um sich "zwecklos, nicht sinnlos untereinander auszutauschen".

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Alles ist gut

ZdK-Präsident Thomas Sternberg unterstrich die Notwendigkeit einer Verlängerung des "Synodalen Weges". Dies sei keine "Ansage einer Katastrophe, eines Problems". Im Gegenteil betonte der Funktionär. Wörtlich sagte Sternberg: "Es läuft ganz erstaunlich gut, es klappt hervorragend, auch mit den Abstimmungen, es klappt mit der Disziplin, den Redezeiten, es klappt sehr gut mit dem gegenseitigen Respekt, auch bei sehr unterschiedlichen Ansichten. Das ist alles wunderbar."

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Brauchen wir Priester?

Gestern war in den Abstimmungen der alternative Textvorschlag von Bischof Voderholzer von der Vollversammlung abgelehnt worden. Der Text wird nicht einmal als Änderungsantrag diskutiert und ist damit von der Versammlung endgültig abgelehnt. Ferner wurde auf der gestrigen Versammlung beschlossen, zu untersuchen, ob es in der Kirche ein sakramentales Priestertum braucht. Ein entsprechender Antrag, über die Abschaffung des Priestertums zu diskutieren, wurde mit 95 zu 94 Stimmen bei neun Enthaltungen angenommen. Weitere Initiativen widmeten sich der Abschaffung oder Änderung der katholischen Soziallehre. Die derzeit tagende Vollversammlung geht noch bis zum Nachmittag. Auf der Tagesordnung stehen weitere Abstimmungen. Insgesamt haben die Mitglieder dieser Versammlung des Synodalen Weges über rund 230 Seiten Text abzustimmen. DT/pwi 

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