Soziale Medien

Wie Kinder vor Gefahren im Internet schützen? 

Kinder und Jugendliche wachsen heute mit den sozialen Netzwerken auf. Doch dort begegnen sie vielen potenziellen Gefahren. Wie Eltern ihre Kinder davor schützen können. 
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Foto: Sebastian Gollnow (dpa) | Kinder vor den Gefahren im Netz zu schützen ist wichtig. Dabei geht es nicht um verbieten sondern um Verstehen. Symbolbild: Menü in Sozialen Medien,

Pornographie, gewaltsame Inhalte, starkes Vergleichen des Aussehens und damit auch eine erhöhte Gefahr, in eine Essstörung abzudriften, ungewünschte Kontaktaufnahmen. Kinder und Jugendliche werden heute bereits sehr früh mit vielen problematischen Inhalten und potenziellen Gefahren auf den sozialen Medien und im Internet generell konfrontiert. Doch wie lässt sich damit umgehen?

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Stärkung im Selbstbewusstsein schützt

Die langjährige Mitarbeiterin und Referentin Karima Okura bei „Love is More“, eine christliche Initiative, die insbesondere gegenPornographie im Netz vorgehen möchte, rät Eltern in Bezug auf Selbstkomplexe ihrer Kinder dazu, sie in ihrem Selbstwert zu bestärken: „Der beste Schutz vor beispielsweise einer Essstörung ist, das Kind von klein auf in seiner Identität und seinem Selbstwert zu bestärken, damit es durch die turbulenten Jugendjahre gut durchkommt. So hilft es, mit seiner Tochter beispielsweise darüber zu sprechen, dass sie wertvoll ist.“

Den Gebrauch von sozialen Medien pauschal zu verbieten, hält die Medienpädagogin Rebecca Michl-Krauß von der EU-Initiative „klicksafe“ für keine sinnvolle Maßnahme, wie sie im Gespräch mit der „Tagespost“ erläutert: „Eltern müssen verstehen, warum soziale Medien im Alltag von jungen Menschen eine große Rolle spielen.“ So würden Jugendliche soziale Medien inzwischen zur Bewältigung elementarer Entwicklungsaufgaben nutzen.

„Durch Likes oder Kommentare sieht man: Wie sehen andere mich? Wer bin ich? Werde ich akzeptiert? Das birgt aber auch das Risiko, dass man neben positivem Feedback beispielsweise mit Mobbing und mit sexueller Belästigung konfrontiert wird.“

Im Gespräch über soziale Medien bleiben

Deswegen sei es notwendig, Kinder und Jugendliche beim Gebrauch der sozialen Medien zu begleiten, indem man sich zum Beispiel zeigen lasse, wem das Kind auf den verschiedenen Kanälen folgt und im Gespräch darüber zu sein.  DT/ vwe

Wie Eltern ihre Kinder vor ungewünschten Kontaktaufnahmen schützen können und für wie sinnvoll Michl-Krauß Zeit-Sperren hält, lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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