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An den Rändern der Existenz

Obdachlose, Drogenabhängige, Flüchtlinge: Unterwegs in Athen und auf Lesbos zu den Menschen, an die kaum jemand denkt – und wenn, dann nur schlecht.
„Home for all“ auf Lesbos
Foto: Guido Horst | Ein Selfie an der frisch installierten Ölpresse der NGO „Home for all“ auf Lesbos. Im Hintergrund Stephan Scholz (links) und Günther Jäger von „Support international“.

An einem bewölkten Dienstagmorgen macht sich mitten in Athen ein bunt gemischter Zug auf den Weg. Vorneweg Antonello und Lucia – das italienische Ehepaar gehört dem Neokatechumenalen Weg an –, gefolgt von zwei Schwestern des Frauenordens von Mutter Teresa. Halblaut beten sie den Rosenkranz vor, auf Englisch und auf Italienisch. Dann zwei Mitglieder von „Comunione e Liberazione“, ein junger Mann, der zur Gemeinschaft „Papa Giovanni XXIII“, gehört, schließlich zwei Studentinnen, eine aus Deutschland, die andere aus Rumänien, als Freiwillige des Vereins „Offenes Herz“, der auf eine katholische NGO namens „Points-Coeur“ in Frankreich zurückgeht. Man hat sich in einem der beiden ...

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