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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt Zukunft der AfD

Von der Anti-Partei zur Machtmaschine

Der Parteitag in Erfurt zeigt: Alice Weidel will die AfD regierungsfähig machen – und lässt sich dabei von einem Netzwerk junger rechter Kader helfen.
Alice Weidel beim AfD-Bundesparteitag
Foto: SaschaxFromm (www.imago-images.de) | Die AfD drängt es, sich zu professionalisieren. Eine Doppelspitze gibt es zwar immer noch, aber Alice Weidel ist die klare Nummer eins.

Die Aufmerksamkeit lag ganz auf den Demonstrationen gegen den AfD-Parteitag, dabei war das Geschehen in der Halle in Erfurt viel spannender. Freilich erst auf den zweiten Blick. Da wurde zum Beispiel ein neuer Schatzmeister gewählt oder die Delegierten diskutierten über Satzungsänderungen. Alles langweilig? Keineswegs, die AfD ist gerade dabei, sich von ihren strukturellen Kinderkrankheiten zu befreien. Was das für eine Wirkung haben kann, zeigt ein Vergleich mit den Grünen. Die AfD verbindet nämlich einiges mit der Ökopartei. Grüne und AfD sind die einzigen Beispiele für Gruppierungen, die sich abseits des klassischen bundesrepublikanischen Parteiensembles dauerhaft etablieren konnten.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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