Deutschland war lange ein Sonderfall. Im Gegensatz zu anderen Demokratien wie Frankreich und Österreich, um nur zwei Länder zu nennen, konnte eine rechtspopulistische Kraft hier lange nicht reüssieren. Die Last der Vergangenheit durch den Nationalsozialismus bot sich dafür als der Erklärungsfaktor an. Mittlerweile ist jedoch ein immenser Wandel eingetreten. Die 2013 ins Leben gerufene Alternative für Deutschland (AfD), zunächst auf Euro-Kritik fixiert und anfangs überwiegend wirtschaftsliberal ausgerichtet, keineswegs rechtspopulistisch, obwohl manche bärbeißige Kritik sie in diese Ecke rückte, radikalisierte sich ab 2015 im Zuge der teilweise mit einem Kontrollverlust verbundenen millionenfachen Einwanderung vor allem von Männern. Bei ...
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Das tendenziöse Mammutgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte zu einem AfD-Verbotsverfahren ist symptomatisch für die Auseinandersetzung mit einer rechtspopulistischen Partei in Deutschland.
