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Vera Lengsfeld wünscht "bürgerliche Minderheitsregierung" in Sachsen

Die Bürgerrechtlerin sieht in der AfD die Wahl-Gewinnerin. Trotz einer Hetzkampagne gegen sie habe die Partei historische Stimmzugewinne zu verzeichnen.
Vera Lengsfeld
Foto: dpa | Vera Lengsfeld wünscht sich eine "bürgerliche Minderheitsregierung" in Sachsen.

"Die AFD ist der klare Wahlsieger." CDU und SPD befänden sich hingegen auf der Verliererstraße. Das Fazit der Bürgerrechtlerin und ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Vera Lengsfeld zu den Wahlen in Brandenburg und Sachsen gegenüber der "Tagespost" fällt deutlich aus.

Lengsfeld: AfD während des Wahlkampfes Hetzkampagne ausgesetzt

Die AfD sei während des Wahlkampfes einer starken Hetzkampagne ausgesetzt gewesen, so das Urteil von Lengsfeld: "Ein breites Bündnis von Parteien, Medien, Kirchenfunktionären und Akteuren der Zivilgesellschaft hatte sich vereint, um ein Gespenst, das in Deutschland umgeht, zu jagen." Dass die AfD trotzdem so starke Stimmengewinne habe verzeichnen können, sei daher besonders bezeichnend.

CDU und SPD müssten die Ergebnisse als "deutlichen Warnschuss" deuten, ihre bisherige Politik zu korrigieren. "Leider ist zu befürchten, dass sie stattdessen weiter wursteln wie bisher", so die Prognose von Lengsfeld.

Lengsfeld: "Bürgerliche Minderheitsregierung" die richtige Konsequenz

An die Adresse ihrer Parteifreunde in Sachsen und Brandenburg erklärt die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete: "Wenn Ministerpräsident Kretschmer seine Niederlage eingestehen und die richtigen Schlüsse ziehen würde, müsste er eine bürgerliche Minderheitsregierung bilden und nicht nach SPD und Grünen als Koalitionspartner schielen." Mit Blick auf Brandenburg stellt Lengesfeld fest: "CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben müsste die Verantwortung für seine krachende Niederlage übernehmen und zurücktreten. Er hat mit seinen Gedankenspielchen, auch eine Koalition mit den SED-Linken einzugehen, die CDU-Stammwählerschaft abgeschreckt."

DT/sesa

Die Hintergründe zu diesem Thema finden Sie in der Wochenausgabe der Tagespost.

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Redaktion Alternative für Deutschland CDU Ingo Senftleben SPD Vera Lengsfeld

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