Aßlar/Köln

TV-Premiere: EWTN zeigt „Unplanned“

Sensationeller Erfolg: Deutsche Synchronfassung bricht hierzulande alle Rekorde.

UNPLANNED, Ashley Bratcher
EWTN heute: Erstausstrahlung der deutschen Fassung des US-amerikanischen Filmdramas "Unplanned" im deutschsprachigen Fernsehen. Foto: via www.imago-images.de (www.imago-images.de)

Ab 22 Uhr strahlt der katholische TV-Sender EWTN heute erstmals die Synchronfassung des US-amerikanischen Filmdramas „Unplanned“ (dt.: Ungeplannt) im deutschsprachigen Fernsehen aus. Die von der Stiftung „Ja zum Leben“ finanzierte deutsche Synchronfassung war der mit großem Abstand bestverkaufte Film des Jahres 2020 im christlichen Bereich in Deutschland.

Das teilte der Vertreiber des Films, der evangelikale Verlag, Gerth Medien, der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ jetzt auf Anfrage mit.

Film erzählt eine wahre Geschichte

Der Spielfilm erzählt die wahre Lebensgeschichte der US-Amerikanerin Abby Johnson, die acht Jahre lang eine „Planned Parenthood“-Abtreibungsklinik im US-Bundesstaat Texas leitete. Nachdem sie selbst bei einer vorgeburtlichen Kindstötung assistierte und über den Monitor des Ultraschallgeräts den Überlebenskampf des ungeborenen Kindes mitverfolgt, wandelt sich Abby Johnson zu einer überzeugten Lebensrechtlerin. Längst zählt Johnson, die mittlerweile zum katholischen Glauben konvertierte, zu den einflussreichsten Menschenrechtsaktivistinnen der USA.

Fünfstellige Verkaufszahlen nach nur zweieinhalb Monaten

Die deutsche Synchronfassung des Films war erst am 3. September in Fulda uraufgeführt worden und ist als DVD und Blu-ray auf Deutsch im Handel seit dem 16. Oktober 2020 erhältlich.

 

Wie „idea“ unter Berufung auf den Produktmanager Jörg Schwehn berichtet, liege die Zahl der in Deutschland verkauften DVD und Blue-ray Discs „deutlich im fünfstelligen Bereich“. Christen bestellten teilweise zehn Exemplare, um sie an andere weiterzugeben. Auch im säkularen Bereich verkaufe sich der Film „sensationell gut“. „Wir sind begeistert. Das haben wir so nicht erwartet“, zitiert „idea“ Schwehn. DT/reh

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