Washington, D.C.

Trump in der Krise

Das Krisenmanagement von US-Präsident Donald Trump in Zeiten des Coronavirus steht in der Kritik.
Trump weist Vorwurf der Zögerlichkeit in Corona-Krise zurück
Foto: Alex Brandon (AP) | US-Präsident Trump spricht im Weißen Haus über das Coronavirus. Trump hat sich gegen Vorwürfe von Opposition und Medien gewehrt, frühe Warnungen vor dem Coronavirus ignoriert zu haben.

Im November sind die Präsidentschaftswahlen. Wie sehr wird das Ergebnis durch die Corona-Krise geprägt sein? Donald Trump hat erst relativ spät auf die Bedrohung reagiert. Wird ihm das nun als Missmanagement ausgelegt? Oder profitiert er letztlich auch von einem Effekt, der zumindest in anderen Ländern festzustellen ist: In der Krise versammeln sich die Menschen hinter ihrer Regierung und wollen eine starke Exekutive.

Trump zeichnete sich nie durch besondere Empathie aus

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Trump hat sich noch nie durch eine besondere Empathie ausgezeichnet, doch gerade jetzt könnte sich dieses Defizit besonders stark auswirken. Zumal sein Herausforderer von den Demokraten, Joe Biden, hier ein anderes Bild abgibt. Joe Biden schafft es, sich als berechenbar und steten Charakter und damit als Gegentyp zu Trump zu verkaufen. Aber zieht das auch bei den Wählern?

Josef Braml hat diese Fragen in einem Gastkommentar für die Tagespost analysiert. Braml ist der USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und hat ein Buch über die Präsidentschaft von Trump veröffentlicht.

Lesen Sie Bramls ausführliche Analyse zum Umgang des US-Präsidenten mit dem Coronavirus in der kommenden Ausgabe der Tagespost. Holen Sie sich das ePaper dieser Ausgabe kostenlos

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