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Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Plus Inhalt Revolution im Iran?

Der Kronprinz ist das Gesicht des Aufstands

Vom Geburtshelfer zum Totengräber: Der Basar gibt den Anstoß zum möglichen Ende der Islamischen Republik.
Proteste in Teheran
Foto: IMAGO/Social Media (www.imago-images.de) | Es begann auf dem großen Basar: Proteste in Teheran, 10. Januar.

Seit dem 28. Dezember toben im Iran massive Proteste gegen die religiöse Diktatur der Mullahs. Es ist die vierte landesweite Protestwelle seit der Jahreswende 2017/2018. Zwei Mängel wiesen alle bisherigen Aufstände auf: Sie konnten nicht die breite Masse mobilisieren. Entweder war die Mittelschicht abwesend oder die ärmere Bevölkerungs- und Arbeiterschicht. Die sogenannte „graue Schicht“, die unzufriedene, aber stille Mehrheit der Bevölkerung, konnte durch diese Bewegungen bisher nicht aktiviert werden. Zweitens hielt sich der Basar bislang aus den Aufständen heraus, abgesehen von kurzlebigen, begrenzten Streiks aus wirtschaftlichen Gründen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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