Im texanischen Austin wurde kürzlich erneut eine Person von einem ICE-Beamten angeschossen. Und auch wenn das Opfer, ein 28-jähriger Einwanderer aus Venezuela, mutmaßlich keine gültige Aufenthaltserlaubnis besaß und die Umstände des Vorfalls nicht eindeutig geklärt sind: Zu häufig ist es in den vergangenen Monaten zu – teils tödlicher – Schusswaffengewalt durch Einsatzkräfte der umstrittenen Einwanderungs- und Zollbehörde gekommen. Unabhängig von der noch immer unbeantworteten Frage, wie die US-Regierung ihre berechtigten Sicherheitsinteressen wahrnehmen kann, ohne dabei unbotmäßige Härte anzuwenden und die Würde der Person zu missachten: Gerade so kurz vor den Zwischenwahlen Anfang November senden derlei Vorfälle ein ...
Trump betreibt Wählereinschüchterung
Keine OSZE-Beobachter, verstärkte Polizeipräsenz vor Wahllokalen und ein Feldzug gegen die Briefwahl: Damit will der US-Präsident Wähler mit Migrationshintergrund von der Stimmabgabe abhalten.
