Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Unzufriedenheit in China

Röttgen: Proteste sind „Lebenszeichen der Freiheit“

Die Menschen in China seien es leid, den Mund verboten zu bekommen, schreibt der CDU-Außenpolitiker in einem Beitrag für die "Tagespost". Die Macht von Xi Jinping bröckele.
Norbert Röttgen: Die Proteste seien ein „freiheitliches Lebenszeichen“
Foto: Michael Kappeler (dpa) | Die Proteste seien ein „freiheitliches Lebenszeichen“ der chinesischen Zivilgesellschaft, meint Norbert Röttgen.

Er hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Menschen in China in dieser Weise für ihre Rechte auf die Straße gehen, schreibt der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen in einem Gastkommentar für die kommende Ausgabe der „Tagespost“. Die Demonstranten zeigten enormen Mut. Jedem Chinesen sei schließlich klar, was es bedeuten könne, gegen das Regime aufzubegehren.

Umso deutlicher werde die enorme Unzufriedenheit der Menschen. Sie seien es leid, weiter den Mund verboten zu kommen. Die Proteste seien ein „freiheitliches Lebenszeichen“ der chinesischen Zivilgesellschaft.  DT

Was hat das für Auswirkungen für Xi Jinping? Geht die Machtstrategie des chinesischen Präsidenten noch auf? Was Norbert Röttgen dazu denkt, lesen Sie in dem kompletten Gastkommentar in der kommenden Ausgabe der "Tagespost".

Themen & Autoren
Vorabmeldung Norbert Röttgen Xi Jinping

Weitere Artikel

Welche Handlungsoptionen haben Papst Leo XIV. und die chinesischen Katholiken für den Glauben? Eine Analyse zur Lage der katholischen Christen in der Volksrepublik China.
17.09.2026, 17 Uhr
Katharina Wenzel-Teuber
Einst ein mittelasiatisches Bündnis ist die SCO heute ein großer Wirtschaftsverbund – unter dem maßgeblichen Einfluss Pekings.
05.09.2026, 13 Uhr
Henry C. Brinker
Donald Trump ignoriert die Ideale wie die Interessen der USA, indem er Nordkorea öffentlich preist und Südkorea brüskiert.
17.08.2026, 11 Uhr
Stephan Baier

Kirche

Statt mit Erfahrungsberichten begann das Bischofstreffen in Rom dann doch mit theoretischen Erörterungen zu dem nachsynodalen Schreiben zu Ehe und Familie von Papst Franziskus.
08.10.2026, 09 Uhr
Guido Horst
10 Jahre nach dem Papstschreiben befasst man sich in Rom mit der christlichen Familie. Dass die Zulassung von Wiederverheirateten zu den Sakramenten zur Sprache kommt, ist nicht gesagt.
07.10.2026, 21 Uhr
Guido Horst
Der Apostolische Nuntius in Deutschland ruft dazu auf, nicht den eigenen Gefühle zu folgen, sondern Christus immer besser zu dienen – in Einheit mit der Kirche und dem Papst.
07.10.2026, 12 Uhr
Meldung
Kardinal Christoph Schönborn über das Ende der europäischen Vorherrschaft, die Krise des Synodalen Wegs und die Frage, was die Kirche wirklich erneuert.
08.10.2026, 07 Uhr
Stephan Baier